Fed Cup

Brazilian tennis player Paula Goncalves serves  to Montserrat Gonzalez of Paraguay during their International Tennis Federation Fed Cup Americas Zone Group 1 match in Medellin, Antioquia department, Colombia on February 8, 2013. Goncalves won 2-6, 6-3, 3-6.  AFP PHOTO/Raul ARBOLEDA        (Photo credit should read RAUL ARBOLEDA/AFP/Getty Images)Fed Cup, bis 1995 noch Federation Cup genannt, gilt als wichtigster Wettbewerb für Nationalmannschaften im Damentennis. Das Pendant der Männer dazu ist der Davis Cup. Das Turnier wurde 1963 zur Feier des 50. Jahrestages der International Tennis Federation (ITF) ins Leben gerufen. Die Idee zu einem Wettkampf zwischen Damenmannschaften entstand bereits 1919. Der Ab 1923 wurde der Wightman Cup, ein jährlicher Länderwettkampf zwischen den USA und Großbritannien, ausgetragen. Beide Länder waren zu dieser Zeit die stärksten Tennisnationen der Welt. Während der Anfänge des Fed Cups wurde der Wettkampf zwischen 16 Ländern innerhalb einer Woche ausgetragen, der Austragungsort wechselte von Jahr zu Jahr. Der erste Fed Cup fand im Queen’s Club in London statt, Sieger waren die USA. Es gab noch kein Preisgeld und die Mannschaften mussten für ihre Ausgaben selbst aufkommen. Durch steigendes Sponsoring erhöhte sich die Teilnehmerzahl stetig, bis 1992 regionale Qualifikationswettkämpfe eingeführt wurden. Mit der Namensänderung 1995 wurde der Wettbewerb dem Davis Cup angeglichen, indem der Spielmodus übernommen wurde.

 

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Fed Cup-Match unterbrochen

Das von einem Hymnen-Skandal überschattete Duell der deutschen Fed-Cup-Mannschaft gegen Gastgeber USA 0:1) droht zur Hängepartie zu werden.







Das aktuelle Format, eingeführt 2005, beinhaltet eine Weltgruppe I und Weltgruppe II, jeweils bestehend aus acht Ländern. Welche Mannschaften in den beiden Weltgruppe jeweils gegeneinander spielen, wird vom Fed Cup Committee ausgelost. Diese Auslosung stützt sich auf das ITF Fed Cup Nations Ranking. Die vier Länder, die in der ersten Runde gewinnen, spielen die Halbfinals und verbleiben bis zum nächsten Jahr in der Weltgruppe I. Die Verlierer dieser ersten Runde spielen in den Play-Offs gegen die Siegermannschaften der Weltgruppe II um den Ab- und Aufstieg für das folgende Jahr. Unterhalb dieser Gruppen werden die Nationalmannschaften in drei Zonen aufgeteilt (Amerika-Zone, Europa-Afrika-Zone, Asien-Ozeanien-Zone). Innerhalb dieser Gruppen wird ebenfalls mit Hilfe von Play-Offs um Auf- und Abstieg zwischen den Gruppen gespielt. Die Partien bestehen immer aus zwei Einzeln am ersten Tag, zwei umgekehrten Einzeln am Folgetag und einem Doppel. Die Erstrundenbegegnungen finden im Februar statt, die Semifinals sowie die Play-Offs der Weltgruppen im April und das Final im November. Rekordsieger sind die USA mit 17 Titeln. Den Rekord als jüngste Spielerin hält die Griechin Denise Panagopoulou mit 12 Jahren. Gill Butterfield aus Bermuda ist mit 52 Jahren der älteste Spieler.
Das deutsche Team konnte die Trophäe zweimal gewinnen – 1987 und 1992. Zuletzt stand das DTB-Team 2014 im Endspiel, das es gegen Tschechien verlor. Erfolgreichste deutsche Spielerin ist nicht Steffi Graf sondern Helga Masthoff mit einer Bilanz von 38:18 bei 56 Einsätzen.