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Rafael Nadal im Interview: „Ich muss mein Spiel nicht verändern“

Im neuen tennis MAGAZIN (Oktober-Ausgabe) spricht der 14-fache Grand Slam-Champion Rafael Nadal, der zuletzt bei den US Open schon in der dritten Runde ausschied, über seine Krise, die Rivalen Roger Federer und Novak Djokovic sowie seine neue Akademie.

 RAFAEL NADAL ÜBER…

ein mögliches Karriereende:

„Kein Mensch weiß, wie viele Jahre einem noch bleiben. Es hängt von so vielen Faktoren ab. Wie fit ist man? Wie ist die mentale Verfassung? Das Einzige, was ich heute weiß: Ich habe eine große Motivation, um weiter zu machen. Wenn der Tag des Abschieds kommt, werde ich es wissen. Aber ich denke, ich bin weit davon entfernt.“

den eigenen Körper:

„Mein Körper ist so alt, wie er ist. Ich horche ständig in ihn hinein. Ich weiß, wie sich Verletzungen und Schmerzen anfühlen. Wenn ich meine aktuelle Situation mit früheren Jahren vergleiche, dann geht es mir gut.“

seine Saison:

„Den ersten Teil der Saison habe ich schrecklich gespielt. Anschließend ging es auf und ab. Keine Frage: Ich muss konstanter werden. Daran arbeite ich. An einem Tag bin ich mit meinem Level zufrieden. Am nächsten bin ich nicht in der Lage, so zu spielen, wie ich es mir vorstelle.“

Rafael Nadal

FORMTIEF: Bei den US Open schied Nadal trotz 2:0-Satzführung schon in der dritten Runde gegen Fabio Fognini aus.

sein Spiel:

„Ich muss mein Spiel gut spielen. Ich muss es nicht verändern! Im Moment heißt meine Priorität: auch Matches zu gewinnen, wenn ich nicht gut spiele. Das ist mir in der Vergangenheit besser gelungen.“

einen möglichen Trainerwechsel:

„Nichts ist unmöglich und niemand kann in die Zukunft sehen. Aber wir (Onkel Toni und er) sind nun einmal zusammen, seit ich drei Jahre alt war. Es spricht Einiges dafür, dass wir zusammenbleiben. Ich sehe keine Veranlassung etwas zu ändern.“

Roger Federer:

„Ich bewundere Federer, weil es außergewöhnlich ist, was er für das Welttennis in den letzten zwölf Jahren getan hat. Er ist wahrscheinlich der beste Spieler, den es je gab. Dass er in diesem Alter noch in der Lage ist, sein bestes Tennis abzurufen, spricht dafür, dass sein Körper und seine mentale Verfassung sehr gut sind. Das ist großartig für ihn, aber auch für das Tennis insgesamt.“

Novak Djokovic:

„Niemand ist unschlagbar, aber jeder kann sehen, dass sein Level in der letzten Zeit unglaublich hoch ist. Ich kann ihm nur gratulieren, weil ich weiß, wie schwer es ist, über so einen langen Zeitraum gutes Tennis zu spielen.“

seine Akademie, die im Mai 2016 in Manacor, Mallorca, eröffnet werden soll:

„Es ist ein Tenniscenter für Kids und ein Projekt für die Zukunft, aber es hat mit meiner aktuellen Karriere nichts zu tun. Ich werde deshalb nicht aufhören, Tennis zu spielen.“

Das vollständige Interview lesen Sie in der Oktober-Ausgabe von tennis MAGAZIN.

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