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Davis Cup – find‘ ich richtig gut!

Man sollte die Diskussion lassen. Nämlich, dass der Davis Cup sein Format ändern sollte und künftig möglicherweise an einem Ort mit den acht Top-Nationen gespielt wird. Begründung: Die Belastung sei für die Profis ansonsten zu hoch, weil sie maximal vier zusätzliche Wochen in ihren Kalender quetschen müssen.



Der Heimvorteil beflügelt oder lähmt

Alles Mist! Der Davis Cup ist gut, so wie er ist, auch wenn der ein oder andere Topspieler mal fehlt. Liebe Tennis-Funktionäre: Fummelt um Gottes willen nicht an dieser einzigartigen Konstellation herum! Ich finde, es gibt nichts Besseres als die Atmosphäre im Davis Cup. Den Heimvorteil, der beflügeln oder lähmen kann. Die Identifikation mit den Spielern. Das TV-taugliche Format – an einem Wochenende geht alles über die Bühne.

Vor allem der Teamgedanke fasziniert immer wieder, am Besten dokumentiert im Doppel am Samstag. Nie ist das Doppel so wertvoll wie im Davis Cup. „Ein Doppelsieg im Davis Cup-Finale ist geiler als jeder Grand Slam-Titel. Das ganze Land steht hinter dir“, hat mir die Doppellegende Todd Woodbridge mal gesteckt und man sieht jubelnde, Fahnenschwingende Fans im gelb-grünen Outfit quasi vor seinem geistigen Auge.

Bei Ausgeglichenheit der Teams steht es am Sonntag 1:2 oder 2:1. Das richtungsweisende Doppel ist oft das Entree in die Hölle oder der Beginn der Glückseligkeit.

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