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Mail aus Paris: Halbzeitbilanz – Mode, Liebe, Görges

Halbzeit in Roland Garros. Das Grand Slam-Turnier geht in die zweite Woche. Unser Reporter zieht eine erste Zwischenbilanz. Seine Mail aus Paris.



Favoritenstürze:

Die gab es bis zum Sonntag lediglich im Damenfeld. Bis auf Vorjahresfinalistin Simona Halep, die sich in Runde zwei gegen Mirjana Lucic-Baroni verabschiedete und Genie Bouchard, die ihren Abwärtstrend bestätigte (Erstrundenaus gegen Kristina Mladenovic), schafften die Topgesetzten den Sprung in die zweite Woche. Außerdem überraschend: Julia Görges schlug die Nummer sechs der Welt und Stuttgart-Finalistin Caroline Wozniacki in Runde zwei. Ansonsten sind die Topfavoritinnen um Serena Williams und Maria Sharapova weiter im Rennen.

Bei den Herren gab sich kein einziger aus den Top Ten in den ersten drei Runden eine Blöße. Erst im Achtelfinale erwischte es mit Tomas Berdych den ersten aus dieser Riege. Gegen Jo-Wilfried Tsonga auszuscheiden, ist allerdings alles andere als eine Blamage. Damit sind bis auf den Tschechen alle Profis aus den Top Ten in der zweiten Woche dabei. Bereits im Viertelfinale sind dank der Auslosung große Matches zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal sowie zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka möglich.

Die deutsche Bilanz:

Einzige Deutsche in der zweiten Woche: Julia Görges.

Einzige Deutsche in der zweiten Woche: Julia Görges.

Bei den Damen standen insgesamt sieben Spielerinnen in der zweiten Runde – so viele Akteure hatte keine andere Nation zu bieten. Doch ab diesem Zeitpunkt begann die gute Bilanz zu bröckeln. Übrig geblieben ist einzig Julia Görges. Die 26-Jährige zeigte sich in guter Verfassung, obwohl sie in Paris mit einer Allergie zu kämpfen hatte und zwischen den Ballwechseln immer wieder zum Taschentuch greifen musste. Sie traf am Montag im Achtelfinale als bereits dritte Deutsche auf Sara Errani. Die kleine Italienerin schaltete in den beiden Runden zuvor Carina Witthöft und Andrea Petkovic aus. Und leider erwischte es jetzt auch Görges. Errani wird zum deutschen Schreckgespenst in Paris!

Für spannende Momente sorgte Benjamin Becker in der Herrenkonkurrenz. Gleich zwei Fünfsatz-Krimis entschied er für sich. Der 33-Jährige, der zuvor noch nie ein Match bei den French Open gewinnen konnte, hätte sich mit einem Drittrundenduell gegen Kei Nishikori auf einem der großen Courts belohnen können. Eine Schulterverletzung machte es ihm jedoch unmöglich, gegen den Japaner anzutreten.

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