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Mail aus Paris: Regenschirme als Verkaufsschlager

Keine Frage, das am besten verkaufte Accessoire bei diesen French Open sind zweifellos die Regenschirme mit dem gut sichtbaren Turnierlogo von Roland Garros. Am Montag waren in den Verkaufsshops auf der Anlage kaum noch welche zu bekommen. Der Preis ist stolz (das gilt im Übrigen für alle anderen Merchandise-Produkte auch): 65 Euro kostet die große Luxusversion. Statt mit den für die French Open typischen weißen Hüten sieht man die Menschen Schirm an Schirm durch die Gassen zwischen den Courts ziehen.



Allein gespielt werden konnte an diesem „Washout“-Tag, dem ersten seit dem Jahr 2000, nicht. Man ist versucht zu sagen: Nie hätte ein Dach dem Turnier so gut gestanden, wie in diesem Jahr. Doch ein bespielbarer Centre Court allein, hätte die Probleme eben auch nicht gelöst. Es hätten trotzdem nur ein Bruchteil der ausgefallenen Matches ausgetragen werden können.

Dach als „absolute Notwendigkeit“

Dennoch rief das Regenwetter kurzfristig den Turnierdirektor auf den Plan. Guy Forget trat am späten Montagnachmittag – die Matches waren längst abgesagt, kein Spieler mehr auf der Anlage – vor die Journalisten.

Er sei gekommen, um seine Frustration kund zu tun, begann der ehemalige Profi im fast komplett gefüllten Presseraum Nummer eins, dem größten der Anlage.

Forget wollte seinem Vorhaben, die French Open in Sachen Infrastruktur endlich voranzubringen, noch einmal öffentlich Nachdruck verleihen. Es klang wie ein Appell an die Politik inklusive sämtlicher Ausbau-Gegner, doch endlich den Weg für alle Umbaumaßnahmen frei zu machen. Es sei „eine absolute Notwendigkeit“ die Erneuerung der Anlage durchzuführen.

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