40 Jahre tennis MAGAZIN

Alle Titel aus 40 Jahren tennis MAGAZIN

40 Jahre tennis MAGAZIN bedeuten über die Jahre verteilt insgesamt 448 Ausgaben – also auch 448 Mal die „Seite 1“. Es gab jede Menge Titelheldinnen und -helden. Der Spitzenreiter in dieser Disziplin ist– und das ist kaum verwunderlich – Boris Becker. Er befand sich 34 Mal auf dem Heftcover. Es folgen Andre Agassi (18), Roger Federer, Rafael Nadal (je 15) sowie Jimmy Connors und Björn Borg (je 11). Bei den Damen führt Steffi Graf mit 20. Weitere Frontfrauen: Anna Kournikova (8), Chris Evert sowie Serena Williams und Maria Sharapova (je 6). Und jetzt viel Spaß beim Durchklicken durch die Titelseiten aus 40 Jahren tennis MAGAZIN.

Titel von 1976 – 1980

Titel von 1981 -1985

Spiel, Satz, Sieg – großes Tennis hier bei uns im Livescore! Verpasst kein Match! Klickt Euch rein: http://www.tennismagazin.de/livescore/


  1. Tennisfan

    In diesem Beitrag kann man schwelgen. Schwelgen in der guten alten Zeit. Sich an Ilie Nastase erinnern, den alten Weiberhelden, der die 1. Seite des Tennismagazins schmückte. An Björn Borg, den Tennishelden der 70er Jahre, ein Jahrzehnt, in dem die Schweden nicht nur in der Musik, sondern auch im Tennis zur Weltspitze gehörten. Und – wie könnte es anders sein – an Steffi Graf und Boris Becker. Ja, ja, die goldenen 80er und frühen 90er … Als die deutsche Tennisspieler im Gegensatz zu heute nicht nur von Grand-Slam-Titels träumten, sondern sie auch gewannen. In dem Tennisvereine boomten. Es Aufnahmegebühren und Aufnahmestopps gab, anstatt leerer Tennisanlagen, die in Beachvolleyballplätze, Fußballplätze, Parkplätzen usw. umgebaut werden.

    Auch in der aktuellen Jubiläumsausgabe des Tennismagazins kann man auf über 60 Seiten sich der Tennis-Geschichte erinnern. Und wird nur am Rande mit der hässlichen Wirklichkeit belastet.

    Auf Seite 8 ist in einem halbseitigen Bericht zu lesen, dass der Präsident des Bayerischen Tennisverbandes (BTV) als Vorsitzender des Bundesausschusses per Misstrauensvotum abgewählt wurde. Bei 18 Landesverbänden stimmten neun gegen Schmidbauer, sieben für ihn und zwei enthielten sich. Grund für die Abwahl soll sein, dass sich Schmidbauer in den Aufsichtsrat der DTB Holding wählen hat lassen und zu stark die Interessen des BTV vertreten haben soll. Nach Darstellung des DTB sei aber alles einvernehmlich gelaufen.

    Etliche Fragen und Hintergründe bleiben nach dem Bericht offen: Welche Landesverbände stimmten für und gegen Schmidbauer? Welche enthielten sich? Welcher Landesverband hatte den Antrag gestellt? Musste Schmidbauer nach der DTB-Satzung zurücktreten oder geschah dies freiwillig? Schließlich hatte ihn die DTB-Mitgliederversammlung erst vor kurzem in dieses Amt gewählt. Auch wäre interessant zu erfahren, welche Befugnisse einem Aufsichtsrat in der DTB-Holding zustehen. Und inwiefern Schmidbauer die Position als Vorsitzender des Bundesausschusses genutzt hat, um die Interessen des bayerischen Landesverbandes zu vertreten.

    Ok, genug gegrübelt. Genug gefragt. Die Thematik ist auch nicht schön. Sie erinnert uns an eine Gegenwart, die in Sachen Tennissport zuweilen besser laufen könnte. Da schwelgen wir doch lieber in der Vergangenheit …


Schreibe einen neuen Kommentar