Murray ist erstmals die Nummer eins der Welt

Andy Murray erstmals die Nummer eins der Tennis-Welt

Olympiasieger Andy Murray ist erstmals die Nummer eins der Weltrangliste. Der 29 Jahre alte Schotte profitierte beim ATP-Masters in Paris am Samstag vom Verzicht seines Halbfinal-Gegners Milos Raonic aus Kanada. Murray verdrängt damit am Montag den Serben Novak Djokovic nach 122 Wochen von der Spitze des Rankings.

Im Finale trifft Murray am Sonntag auf den Amerikaner John Isner, der sich gegen Marin Cilic aus Kroatien 6:4, 6:3 durchsetzte. Cilic hatte am Freitag im Viertelfinale Djokovic ausgeschaltet. Djokovic war seit dem 7. Juli 2014 ununterbrochen die Nummer eins. Am längsten Branchenführer war der Schweizer Roger Federer mit 237 ununterbrochenen Wochen (302 Wochen insgesamt).

Erster Brite an der Spitze

Andy Murray steht als 26. Spieler in der Geschichte der Rangliste auf Position ein, er ist zugleich der erste Brite überhaupt. Erstmals wurde ein Ranking am 23. August 1973 veröffentlicht, ganz oben stand damals der Rumäne Ilie Nastase. (SID)

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  1. Stefan Höfel

    Mensch SID! Federer war 302 Wochen die Nr.1 und davon 237 Wochen in Folge. Aber irgendwie für alle unbefriedigend, dass Murray jetzt so die 1 geworden ist.

  2. Joseph

    Herr Höfel, muß Ihnen leider widersprechen.

    Auch wenn Andy Murray gestern im Halbfinale von Paris-Bercy nicht gegen Raonic antreten mußte, so hat er sich den Titel als Nummer 1 der ATP-Weltrangliste durch sein konstant brillantes Tennis verdient. Außer Ihnen sehen das auch viele andere so.

    Nebenbei bemerkt: Dieses Jahr hat er zum zweiten Male die olympische Goldmedaille und auch den Titel in Wimbledon gewonnen…

  3. Alexandra

    Es spielt eigentlich keine Rolle, dass Raonic nicht angetreten ist. Murray hat es sich in den letzten Monaten verdient, auch wenn Djokovic dabei durch seine „Krise“ mitgeholfen hat. Murray hat den Titel geholt und somit seine Position bestätigt, zumindest für den Moment.

  4. Stefan Höfel

    Hallo Joseph, hallo Alexandra, wie kommen Sie denn darauf, dass ich Andy Murray die 1 nicht gönne? Er ist völlig zurecht die 1. Ich finde es nur schade, dass er es „so“, also kampflos, geworden ist. Das ist doch ungefähr so, als wenn man bei olympischen Spielen auf Platz 4 landet und dann nach einigen Jahren, weil einer der drei Medaillengewinner wegen Doping nachträglich qualifiziert wird, doch noch Bronze erhält. Die Siegerehrung als Erlebnis wird ja schließlich nicht nachgeholt. Und das Erlebnis, durch ein gewonnenes Spiel erstmals die 1 geworden zu sein, hat Murray nun leider verpasst.

  5. Alexandra

    Du hast natürlich Recht, dass Andy gerne mit einem Sieg die Nr.1 geworden wäre. Aber er weiß auch, dass er es sich verdient hat durch sein gutes Spiel in den letzten Monaten.


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