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Andy Roddick siegt in Peking

Der frühere US-Open-Sieger Andy Roddick hat das ATP-Turnier in Peking gewonnen, nachdem der Traum vom deutschen Endspiel zwischen Wimbledon-Halbfinalist Rainer Schüttler und Björn Phau in der Vorschlussrunde der China Open geplatzt war. Im Endspiel bezwang Roddick als Nummer zwei der Setzliste den israelischen Favoritenschreck Dudi Sela nach rund zwei Stunden mit 6:4, 6:7 (6:8), 6:3.



Phaus Risiko gegen Roddick nicht belohnt

Der Weltranglistenachte durfte seinen dritten ATP-Titel der Saison und den insgesamt 27. Turniersieg seiner Karriere feiern. Im Halbfinale hatte der 26-jährige Amerikaner mit 6:2, 6:7 (4:7), 6:1 gegen Phau gewonnen, während Sela durch ein 6:3, 6:3 gegen Schüttler erstmals in ein ATP-Endspiel eingezogen war.

„Phau hat sehr risikoreich gespielt. Das war sehr gefährlich für mich. Aber mein Break zum 2:1 im dritten Satz hat das Spiel entschieden“, sagte Roddick, der nach dem gegen Phau verlorenen zweiten Satz seinen Schläger wütend weggeschleudert hatte. Phau, Nummer 137 der Weltrangliste, hatte auf dem Weg in sein erstes Halbfinale seit April 2006 den an Nummer drei gesetzten Titelverteidiger Fernando Gonzalez (Chile) aus dem Rennen geworfen.

Schüttler gegen Sela chancenlos

Der an Nummer sieben gesetzte Schüttler war als Nummer 35 der Weltrangliste im Duell mit dem 57 Plätze hinter ihm geführten Sela nahezu chancenlos. Mit drei Breaks im ersten Satz und dem entscheidenden Aufschlagverlust von Schüttler im sechsten Spiel des zweiten Durchgangs hatte der 23-Jährige aus Tel Aviv das Match gegen den neun Jahre älteren Korbacher nach nur 69 Minuten für sich entschieden.

Sela hatte in der Olympiastadt zuvor schon mit seinen Siegen gegen den topgesetzten David Ferrer und den an Nummer sechs eingestuften Tommy Robredo (beide Spanien) überrascht.

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