Federer scheitert in Paris an Isner

Paris: Federer raus – Djokovic und Murray souverän

Roger Federer ist beim letzten ATP-Masters der Saison in Paris im Achtelfinale überraschend ausgeschieden. Vier Tage nach dem Triumph in seiner Schweizer Heimat Basel, dem 88. Turniersieg seiner Karriere, verlor Federer gegen John Isner 6:7 (3:7), 6:3, 6:7 (5:7). Es war seine zweite Niederlage im siebten Vergleich mit dem Aufschlagriesen aus den USA.



Federer, der das Hallenturnier im Palais Omnisports 2013 zum bislang einzigen Mal gewonnen hat, ließ sich im zweiten Satz auf dem Platz behandeln. Der 34-Jährige gab trotz der Probleme nicht ein einziges Mal seinen Aufschlag ab, verlor jedoch in den Tiebreaks die entscheidenden Punkte.

Problemlos das Viertelfinale erreichten dagegen Federers Dauerrivalen Novak Djokovic (Serbien) und Andy Murray (Großbritannien). Becker-Schützling Djokovic setzte gegen den Franzosen Gilles Simon (6:3, 7:5) seinen Siegeszug fort, für Djokovic war es der 19. Sieg in Serie, 26 Sätze nacheinander hat der Weltranglistenerste nun gewonnen.

Murray deklassierte den Belgier David Goffin 6:1, 6:0, beide Spieler werden sich im Davis-Cup-Finale (27. bis 29. November) in Gent/Belgien wieder. Im Viertelfinale von Paris, wo keine Deutschen am Start sind, trifft der Schotte auf Richard Gasquet (Frankreich). Djokovic bekommt es mit Tomas Berdych (Tschechien) zu tun. (SID)

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