Nadal macht sich wegen des Zika-Virus keine Sorgen

Rio: Nadal wegen Zika-Virus „nicht beunruhigt“

Spaniens Tennis-Star Rafael Nadal ist wegen des in Brasilien grassierenden Zika-Virus „nicht beunruhigt“. Der 14-malige Grand-Slam-Gewinner, der am Dienstag beim ATP-Turnier in Rio de Janeiro sein Auftaktspiel bestreitet, sagte: „Ich gehe abends aus, ich mache mir deswegen keine Sorgen. Wenn es passiert, ist es Pech.“ Landsmann David Ferrer ergänzte: „Ich ergreife Vorsichtsmaßnahmen, aber ich mache mich deswegen nicht verrückt.“

Das von der Stechmücke Aedes aegypti übertragene Virus soll bei einer Infektion von Schwangeren Schädelfehlbildungen beim ungeborenen Kind zur Folge haben. Erst Anfang Februar hatte Brasiliens Kabinettschef Jaques Wagner Schwangeren von einem Besuch der Olympischen Spiele im August abgeraten.

Zika-Virus: 4.783 Verdachtsfälle

In Brasilien lagen laut des Internetportals UOL bis zum 30. Januar offiziell 4.783 Verdachtsfälle und 404 bestätigte Fälle der sogenannten Mikrozephalie vor. Bei 17 Neugeborenen wurde der Zusammenhang mit dem Zika-Virus bestätigt.

Am vergangenen Samstag waren in Brasilien 220.000 Armeeangehörige und 46.000 weitere Personen ausgezogen, um die Bevölkerung in 353 ausgewählten Städten des Landes mittels Informationsblättern über die Möglichkeiten zur Eindämmung des Virus zu unterrichten. (SID)

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