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Australian Open: Ausblick auf Sonntag

Die ersten Achtelfinalpartien der Australian Open stehen an. Mit Anna-Lena Friedsam ist am Sonntag auch eine deutsche Spielerin im Einsatz. Wir blicken auf die Matches des Tages voraus. 



Match des Tages: Kei Nishikori vs. Jo-Wilfried Tsonga

Der Weltrannglistensiebte Kei Nishikori trifft auf die Nummer zehn des Rankings Jo-Wilfried Tsonga. Ein Duell auf Augenhöhe. Tsonga scheint sich nach den vielen Verletzungen und Rückschlägen der letzten Jahre wieder gefangen zu haben. Nach den guten Ergebnissen 2015 konnte sich Tsonga wieder in der Weltspitze etablieren und gehört mittlerweile wieder zu den Top Ten. In der ersten Runde benötigte er vier Sätze, um den Finalteilnehmer von 2006 Marcos Baghdatis zu schlagen. Danach marschierte er mit Dreisatz-Erfolgen bis ins Achtelfinale. Mit Kei Nishikori erwartet ihn nun der erste große Brocken. Einen Satz gab der Japaner bisher auf seinem Weg ins Achtelfinale ab, auf dem er unter anderem Philipp Kohlschreiber in drei Sätzen bezwang. Bisher standen sich Nishikori und Tsonga sechsmal gegenüber, zuletzt im Viertelfinale der French Open 2015, als Tsonga nach einem Fünfsatz-Krimi ins Halbfinale einzog. Insgesamt führt Nishikori mit 4:2 im direkten Vergleich. Der Gewinner trifft übrigens auf den Sieger der Partie Djokovic vs. Simon.

Unsere Prognose: Genauso eng wie bei den French Open wirds nicht. Ein knappes Match sehen wir aber trotzdem – am Ende gewinnt Nishikori in vier Sätzen mit 7:5, 3:6, 6:4, 7:6.

Anna-Lena Friedsam vs. Agnieszka Radwanska

Schon jetzt sind die Australian Open 2016 ein kleines Tennis-Märchen für Anna-Lena Friedsam. Mit einer Achtelfinalteilnahme hatte sie vermutlich selbst nicht gerechnet. Dass sie in der Lage ist, inzwischen auch bei einem „Big-Event“ ihre besten Leistungen abzurufen, zeigte sie zuletzt in der dritten Runde gegen Roberta Vinci. Nach verschlafenem ersten Satz, gelang Friedsam die unerwartete Wende – am Ende besiegte sie die US-Open Finalistin aus dem letzten Jahr mit 0:6 6:4 6:4. Ihre Gegnerin im Achtelfinale: Agnieszka Radwanska, eine Mitfavoritin auf den Titel. Vier Viertel- (2008, 2011, 2012, 2013) und eine Halbfinalteilnahme (2014) kann Radwanska bei den Australian Open aufweisen. Noch dazu befindet sie sich derzeit in ausgesprochen guter Verfassung. Alle ihre Matches gewann sie in zwei Sätzen. Die meisten davon deutlich. Anfang Januar beim Turnier in Chennai trafen beide im Halbfinale aufeinander, damals gewann Radwanska.

Unsere Prognose: Der Traumlauf von Friedsam endet im Achtelfinale. Gegen das taktisch schlaue Spiel der Polin reicht es noch nicht ganz – Niederlage in zwei Sätzen.

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  1. Ryszard

    Der Verfasser dieses Berichts könnte Agnieszka Radwańska noch etwas mehr verunglimpfen, wenn er sie richtig eigngedeutscht hätte; z.B. „Agnes Radwan“ o.ä.

  2. manfred

    ….und warum muß der schreiber schon wieder penettas triumph schmälern? nicht notwendig finde ich, wozu nur? kerber hat toll gespielt und gewonnen, super oder?


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