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Baby-Alarm: Andy Murray bei Australian Open auf Standby

Dubai – Geburtshilfe statt Tennis: Der werdende Vater Andy Murray hat gut einen Monat vor Beginn der Australian Open in Melbourne (18. bis 31. Januar) keinen Zweifel an seinen Prioritäten gelassen. „Ich werde nach Hause fliegen, wenn es losgeht. Das steht fest“, sagte der britische Davis-Cup-Held Murray, der auf keinen Fall die für Anfang Februar in London geplante Geburt seines ersten Kindes verpassen möchte.

Der englischen Tageszeitung Daily Mail berichtete der Melbourne-Finalist von 2015, dass er seiner Frau Kim unbedingt beistehen möchte. „Das ist mir sehr wichtig. Ich will von Anfang an dabei sein und helfen, was auch immer von mir verlangt wird“, meinte der Weltranglistenzweite Murray.

Wegen der familiären Situation absolviert der 28-Jährige seine Vorbereitung in diesen Tagen nicht wie gewohnt in Miami im US-Bundesstaat Florida, sondern in Dubai. „Von dort aus gehen jeden Tag regelmäßige Flüge nach Hause, falls etwas sein sollte“, erklärte Murray. Sein Training absolviert Murray dabei „nur“ mit Amelie Mauresmo. Co-Trainer Jonas Björkman, den Murray vor einem halben Jahr in sein Team holte, ist nicht dabei. Nach Informationen von New York Times-Tennisjournalist Ben Rothenberg hat sich Murray von Björkman getrennt und ist derzeit auf der Suche nach einem Nachfolger.

Der Wimbledonsieger von 2012 hatte Großbritannien Ende November im Finale gegen Gastgeber Belgien in Gent (3:1) zum ersten Davis-Cup-Titel seit 1936 geführt. In der zurückliegenden Saison hatte Murray die ATP-Turniere in München, Madrid, London/Queens und Montreal gewonnen.

(SID, Red, timboe)

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