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Nach Babyglück von Ivanovic: Diesen WTA-Stars gelang ein Comeback nach Schwangerschaft

Babyboom in der Tenniszene. Während Ana Ivanovic gerade einen Sohn zur Welt gebracht hat, sind Serena Williams und Viktoria Azarenka nach ihrer Babypause zurück auf der Tour. tennismagazin.de gibt einen Überblick, welche Spielerinnen auf der Tour derzeit als Mütter unterwegs sind, und wer in der Vergangenheit auch nach einer Babypause noch große Erfolge feierte (Seite zwei).

Am Sonntag wurde Ana Ivanovic zum ersten Mal Mutter. Bereits Ende 2016 gab sie ihr Karrierende bekannt. Eine Rückkehr der 30-Jährigen, die 2016 mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, gilt als äußerst unwahrscheinlich. Doch es gibt sie, die Rückkehrerinnen. Ein Überblick:

Patty Schnyder

Mit 33 Jahren beendete Patty Schnyder im Jahr 2011 ihre Karriere. Elf Titel konnte sie auf der WTA-Tour gewinnen. Ihre beste Zeit hatte sie Mitte der 2000er, als sie 2004 bis ins Halbfinale der Australian Open vorstoßen konnte und später die Nummer sieben der Welt wurde. Vier Jahre nach ihrem Rücktritt kam dann das überraschende Comeback der Schweizerin. Noch immer ist die 39-Jährige auf der ITF-Tour aktiv und manchmal auch in Qualifikationen von WTA Turnieren zu sehen. Derzeit belegt sie Rang 151 in der Weltrangliste.

Mandy Minella

Die Luxemburgerin war im Jahr 2012 schon einmal die Nummer 66 der Welt. Im vergangenen Jahr spielte sie trotz Schwangerschaft noch bis vier Monate vor der Geburt ihres ersten Kindes. Nach einer Niederlage gegen Francesca Schiavone in der ersten Runde von Wimbledon beendete sie die Saison. Im Februar gab sie ihr Comeback auf der ITF-Tour.

Tatjana Maria

Nach der Geburt ihrer Tochter Charlotte kehrte Tatjana Maria im April 2014 auf die Tour zurück und ist seitdem erfolgreicher als je zuvor. Im vergangenen Jahr kletterte sie bis auf Rang 46 der Weltrangliste. In diesem Jahr läuft es im Einzel allerdings noch nicht ganz so gut. Ihren einzigen Sieg errang sie im Fed Cup gegen Vera Lapko – der war dafür aber umso wichtiger. Bei allen Turnieren schied sie dagegen in der ersten Runde aus. Im Doppel läuft es besser: In Acapulco gewann sie gemeinsam mit der Britin Heather Watson ihren dritten WTA-Titel. In der Einzel-Weltrangliste belegt sie derzeit Rang 58.

Kateryna Bondarenko

Nach der Saison 2012 gab die Ukrainerin bekannt, dass sie schwanger sei und deshalb erstmal zurücktrete. Bondarenko kehrte in der Saison 2014 mit 28 Jahren wieder auf die Tour zurück, knüpfte aber zunächst nicht an die vergangenen Erfolge an und beendete das Jahr auf Rang 204. Im September 2015 spielte sie sich erstmals wieder unter die Top 100. Derzeit steht sie auf Rang 73.

Vera Zvonareva

Ihr bestes Jahr hatte die Russin im Jahr 2010, als sie in Wimbledon und bei den US Open im Finale stand und das Jahr als Nummer zwei der Welt beendete. Einer soliden Saison 2010 folgten dann zahlreiche Verletzungen und der Abstieg in der Weltrangliste. Im Jahr 2016 beendete die Russin ihre Karriere und bekam ihr erstes Kind. Seit März 2017 ist Zvonareva wieder auf der Tour. Doch von ihrer Bestform ist die 33-Jährige auch ein Jahr nach ihrem Comeback noch weit entfernt. In Indian Wells scheiterte sie in der ersten Runde an Natalia Vikhlyantseva. In der Weltrangliste wird sie momentan auf Rang 148 geführt.

Victoria Azarenka

Ein halbes Jahr nach der Geburt ihres Sohnes Leo gab Azarenka im vergangenen Jahr in Mallorca ihr Comeback auf der Tour. In Wimbledon schied sie wenig später im Achtelfinale aus. Nur kurze Zeit später ließ sie sich von ihrem Mann Billy McKeague scheiden. Während des Prozesses um das Sorgerecht durfte ihr Sohn Kalifornien nicht verlassen, weshalb auch Azarenka den Bundesstaat nicht verließ. Nach gewonnenem Prozess hat sie kürzlich in Indian Wells ihr Comeback auf der Tour gegeben, scheiterte aber schon in der zweiten Runde an Sloane Stephens.

Serena Williams

Obwohl sie bereits schwanger war, gewann Serena Williams im Januar 2017 die Australian Open. Nach mehr einem Jahr Pause gab sie in Indian Wells ihr Einzel-Comeback und schied dort in der dritten Runde gegen ihre Schwester Venus aus. Möchte sie den Grand Slam-Rekord von Margaret Court einstellen, müsste sie als vierte Mutter in der Open Era einen Grand Slam Titel gewinnen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche drei Spielerinnen als Mutter einen Grand Slam gewinnen konnten.

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