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Beck scheitert nach gutem Start an Tipsarevic

In der ersten Runde des ATP-Turniers in Hamburg hat der Stuttgarter Andreas Beck eine große Überraschung verpasst. Der 22-Jährige unterlag vor 7000 Zuschauern dem Serben Janko Tipsarevic mit 6:3, 3:6, 1:6. Als Nummer 137 der Welt musste Beck trotz einer couragierten Leistung bei seiner ersten Teilnahme an einem Masters-Turnier vor allem seiner mangelnden Erfahrung Tribut zollen.



Beck, der als deutscher Meister eine Wildcard für die mit 2,27 Millionen Euro dotierte Veranstaltung am Rothenbaum erhalten hatte, begann die Partie gegen den Weltranglisten-33. aus Belgrad ohne Respekt und scheinbar ohne Nervosität. Der Linkshänder schlug gut auf und konnte auch von der Grundlinie punkten, während Tipsarevic zunächst überhaupt nicht ins Spiel kam.

Erst im zweiten Satz hatte sich Tipsarevic auf Beck eingestellt. Er diktierte nun die meisten Ballwechsel druckvoll von der Grundlinie und spielte mit weniger Fehlern. Beck, der im Davis-Cup-Match gegen Spanien im April in Bremen als Trainingspartner zum deutschen Team gehörte, konnte nur noch bis zum 2:2 im zweiten Satz mithalten und stand mit zunehmender Spieldauer immer schlechter zum Ball.

Nach 1:48 Stunden hatte Tipsarevic am Ende ungefährdet auch den zweiten Vergleich mit dem Deutschen nach einem Match beim Challenger Turnier in Heilbronn 2006 gewonnen.

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