French Open: Beck als letzte Deutsche in Runde 3 raus

French Open: Schwächste Bilanz der DTB-Damen seit 2010

Paris (SID) – Annika Beck ist als letzte deutsche Spielerin in der dritten Runde der French Open ausgeschieden und hat das schlechteste Abschneiden der deutschen Frauen in Paris seit sechs Jahren besiegelt. Die Weltranglisten-39. verlor in 2:03 Stunden mit 4:6, 6:2, 1:6 gegen Irina-Camelia Begu (Rumänien/Nr. 25).

Rittner: „Nicht zufrieden“

„Damit kann man nicht zufrieden sein, das war nicht unser Turnier. Viele konnten hier einfach nicht ihr bestes Tennis abrufen – aus diversen Gründen“, sagte Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner.

Nur noch der 19 Jahre alte Alexander Zverev (Hamburg) hat die Chance, die bislang schwache deutsche Bilanz zu verbessern. Der Nizza-Finalist trifft am Samstag im Spiel um den Einzug ins Achtelfinale auf den an Position 13 gesetzten Dominic Thiem (Österreich).

Beck kann Chancen nicht nutzen

Beck, die 2012 den Juniorinnen-Titel in Roland Garros gewonnen hatte, begann stark und nahm Begu früh den Aufschlag zur 2:0-Führung ab. Beim 4:3 konnte sie allerdings gleich fünf Breakbälle nicht nutzen und gab nach 47 Minuten den ersten Satz ab.

Davon ließ sich die variabel agierende Fed-Cup-Spielerin aber zunächst nicht beirren und blieb ihrer Taktik treu. Nach dem Gewinn des zweiten Durchgangs kassierte Beck dann allerdings zwei Breaks in Folge und lag vorentscheidend mit 1:4 im Hintertreffen.

17 deutsche Profis (zehn Frauen/sieben Männer) hatten in der Hauptrunde der 115. French Open gestanden. Elf waren bereits in ihren Auftaktmatches auf der Strecke geblieben – darunter überraschend auch Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber (Kiel/Nr. 3).

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