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Becker fühlt sich in Deutschland unverstanden

Berlin (SID) – Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker fühlt sich in Deutschland unverstanden. „Ich war gerne der 17-jährige Leimener, mittlerweile bin ich aber 45. Was ich mit 20 oder 25 getan oder gesagt habe, hat nichts mehr damit zu tun, wie ich heute lebe“, sagte Becker im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): „Wenn man immer wieder falsch angesprochen wird, dann nervt das irgendwann. Man kann gerne kritisieren, was ich heute bin. Aber nicht, was ich vor zehn Jahren gemacht habe. Bei mir gibt es wohl immer Kritik – ganz egal, was ich mache.“



Seit mehreren Jahren lebt der ehemalige Tennisstar, der während seine aktiven Zeit zwölf Wochen die Nummer eins der Welt war, in London. Auch wegen seines Rufs in seinem Heimatland plant Becker ein neues Buch, das Ende des Jahres erscheinen soll. „Ich werde wöchentlich mit alten, falschen, kalten Kamellen konfrontiert. Bevor ich jetzt jedem Einzelnen sage, was ich mache und wie es mir geht, fasse ich es für den deutschen Fan in einem Buch zusammen“, sagte er.

Auch seine Tätigkeit in sozialen Netzwerken habe mit dem seiner Meinung nach falschen Bild in der Öffentlichkeit zu tun: „Es ist ein wunderbares Hilfsmittel, um Menschen unter anderem über Falschmeldungen zu informieren. Wenn ich einen Facebook- oder einen Twitter-Eintrag verfasse, kommt der millionenfach an.“

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