Die Schweizerinnnen scheitern im Fed-Cup-Halbfinale

Bitter für Hingis: Schweizer Traum vom Fed-Cup-Finale geplatzt

Der Traum von Altmeisterin Martina Hingis auf ihr zweites Fed-Cup-Finale war schon vor ihrem Auftritt im Doppel geplatzt. Die Schweizerinnen lagen im Halbfinale in Minsk gegen Gastgeber Weißrussland nach den vier Einzeln bereits aussichtslos mit 1:3 zurück.



Aryna Sabalenka hatte mit einem 6:3, 2:6, 6:4 gegen Viktorija Golubic den entscheidenden Punkt für die Gastgeberinnen geholt, die erstmals im Endspiel stehen. Der Gegner wird im zweiten Halbfinale zwischen den USA sowie den 2015 und 2016 erfolgreichen Tschechinnen ermittelt. Nach dem ersten Tag in Florida stand es 1:1.

Schweiz: Einziges Finale 1998

Die Schweiz hatte 1998 zum bislang einzigen Mal im Fed-Cup-Finale gestanden. Das Team um die fünfmalige Grand-Slam-Gewinnerin Martina Hingis musste sich damals im heimischen Genf Spanien mit 2:3 geschlagen geben. In Minsk wollte Hingis endlich den großen Coup schaffen, doch ihr abschließendes Doppel an der Seite von Belinda Bencic war sportlich wertlos geworden.

Viktorija Golubic hatte am Vortag bereits ihr erstes Einzel gegen Aliaksandra Sasnovich verloren, die am Sonntag auch Timea Bacsinszky in zwei Sätzen schlug. Bacsinszky holte am Samstag gegen Sabalenka den Punkt zum zwischenzeitlichen 1:1 für die Eidgenössinnen. Weißrussland musste auf seine Spitzenspielerin Victoria Azarenka verzichten, die kurz vor Weihnachten Mutter geworden war. (SID/Red)

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