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Boykott-Drohung gegen Australian Open

Sydney (SID) – Die Organisatoren der Australien Open haben gelassen auf die angebliche Boykott-Drohung der ATP-Tennisprofis reagiert. „Wir sind zuversichtlich, dass die Spieler im Januar in Melbourne sein werden, und wir werden in den kommenden Monaten an einer Lösung arbeiten“, sagte Craig Tiley, Direktor von Tennis Australia, der Australian Broadcasting Corporation (ABC).



Zuvor hatte die Londoner Sunday Times berichtet, dass die Spieler einen Boykott des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres (14. bis 27. Januar 2013) in Erwägung ziehen, um stärker an den Einnahmen beteiligt zu werden.

Im Kern geht es um die Bezahlung der in der Weltrangliste schlechter eingestuften Profis, die nach der langen Reise nach Down Under häufig in der ersten Runde scheitern. Viele hätten am Ende des Jahres Schwierigkeiten, ihre Kosten zu decken.

„Das ist nicht nur ein Grand-Slam-Problem, das ist ein allgemeines Problem“, sagte Tiley: „In den hinteren Rängen unseres Sports haben sich die Preisgelder seit 25 Jahren nicht geändert, das ist einfach nicht gut genug.“ Gleichzeitig kritisierte Tiley, dass die ATP die Australian Open ins Visier nehme, biete man doch mit 26 Millionen australischen Dollar (ca. 21,5 Millionen Euro) das höchste Preisgeld der vier Grand-Slam-Turniere an.

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