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Das machen die Stars in der Woche vor Wimbledon

Die Woche vor Wimbledon: Qualifikation auf den holprigen Rasenplätzen in Roehampton, Court an Court aneinander gereiht. Luxus-Feeling kommt dort nicht auf. Ebenso wenig beim ATP-Turnier in Nottingham. Neben Winston-Salem das einzige Turnier der 250er-Kategorie mit einem Teilnehmerfeld von 48 Spielern. Ein Fakt, der den Topspieler der Szene einen Auftritt bei den AEGON-Open nicht unbedingt schmackhafter macht. Topgesetzt in Nottingham ist Kevin Anderson.



Wimbledon-Qualifikation in Roehampton. Gleichzeitig laufen die "Luxus-Events" im Stoke Park und in Hurlingham. In kaum einer Woche wird die Zweiklassengesellschaft im Tennissport so deutlich wie in der Woche vor Wimbledon.

Wimbledon-Qualifikation in Roehampton. Gleichzeitig laufen die „Luxus-Events“ im Stoke Park und in Hurlingham. In kaum einer Woche wird die Zweiklassengesellschaft im Tennissport so deutlich wie in der Woche vor Wimbledon.

Die Stars holen sich ihren Feinschliff in einem nobleren Ambiente.Die Showturniere „The Boodles“ im Stoke-Park und die „Tennis-Classics“ in Hurlingham sind auch in diesem Jahr erstklassig besetzt.Auf dem 300 Acre (ca. 1,2 Quadratkilometer) großen Gelände des Stoke Park ist während dem gesamten Jahr weit mehr geboten als Tennis. So gibt es ein luxoriöses fünf Sterne Hotel mit einem 27-Loch Golfplatz, der bereits 1908 entworfen wurde. Es gibt außerdem sechs Rasenplätze, drei Indoor Plätze und vier Sandplätze. Während „The Boodles“ wohnt die Prominez im Stoke Park und genießt die Spiele mit einem Glas Champagner direkt am Court.

Andrew Scott, Anna Friel, Meredith Ostrom und Ophelia Lovibond am Centre Court des Stoke Parks.

Andrew Scott, Anna Friel, Meredith Ostrom und Ophelia Lovibond am Centre Court des Stoke Parks.

Angeführt von Novak Djokovic, der auch im sechsten Jahr in Folge kein offizielles Vorbereitungsturnier auf Rasen bestreiten wird, warten die Veranstalter unter anderem mit dem deutschen Shootingstar Alexander Zverev (gewann dort gegen Djokovic 2015!) sowie mit David Goffin und John Isner auf. Besonders David Goffin zeigte nach dem Viertelfinal-Aus gegen Roger Federer in Halle eine eindrucksvolle Leistung und besiegte gestern den serbischen Weltranglisten-Ersten mit 6:3, 7:5. Die Möglichkeit, diese Schlappe wieder weg zu machen bekommt „Nole“ erst im nächsten Jahr. Eigentlich hätte der Serbe heute zum zweiten Mal an den Start gehen sollen, doch durch einige Regenverschiebungen und weitere Termine in London kann Djokovic heute nicht auf dem Court stehen.

Der Centre Court von "The Boodles" im Stoke Park.

Der Centre Court von „The Boodles“ im Stoke Park während der Partie des serbischen Dominators Novak Djokovic gegen einen der Newcomer der Saison, David Goffin.

Im Hurlingham Club, der 1869 gegründet wurde und als grüne Oase gilt, wurde lange Zeit nur Polo gespielt. So fanden die Polo-Wettbewerbe der Olympischen Spiele 1908 in Londom im Hurlingham Club statt.

Die „Tennis Classics“  sind in der Breite sogar noch besser aufgestellt als das Parallelevent im Stoke Park. Zwar haben die Veranstalter, anders als in den vergangenen Jahren, als Andy Murray und Rafael Nadal aufschlugen, keinen Spieler der „Big-Four“ zu bieten, doch mit Kei Nishikori, Milos Raonic, Tomas Berdych und Richard Gasquet sind vier Top-Ten Spieler der aktuellen Weltrangliste am Start.

Die "Tennis-Classics" in Hurlingham. Treffpunkt für zahlreiche Topstars in der Vorbereitung auf Wimbledon.

Die „Tennis-Classics“ in Hurlingham. Treffpunkt für zahlreiche Topstars in der Vorbereitung auf Wimbledon.

Doch es sind nicht nur die aktuellen Profis, die in Hurlingham aufschlagen. Auch Tennis-Entertainer Mansour Bahrami, Greg Rudedski, Mark Philippoussis, Thomas Enquist, Fabrice Santoro und Sebastien Grosjean geben sich die Ehre.

 

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