Maria Sharapova Announces She Failed Doping Test

Das sagt die Tennisszene zum Sharapova-Urteil

Wie reagiert die Tennisszene auf die zweijährige Sperre nach dem positiven Dopingbefund von Maria Sharapova? Ein Überblick der Reaktionen.

Maria Sharapova ist nach ihrem positiven Dopingtest bei den Australian Open für zwei Jahre gesperrt worden. Die Sperre gilt rückwirkend seit dem 29. Januar 2016. Sharapova kündigte jedoch an, gegen die aus ihrer Sicht „unverhältnismäßig harte“ Entscheidung, beim Internationalen Sportgerichtshof CAS vorzugehen. Wir haben einen Überblick der Reaktionen aus der Tennisszene zusammengestellt.

Lindsay Davenport (dreifache Grand Slam-Siegerin und ehemalige Nummer eins der Welt) in der „USA Today“:

„Grundsätzlich ist die Sperre fair. Profispieler müssen sich darüber bewusst sein, was sie für Medikamente nehmen und müssen darüber Buch führen. Der Fakt, dass sie die Einnahme nie dokumentiert hat, obwohl sie 2015 und 2016 mehrfach darauf positiv getestet wurde, wirkt sich sehr belastend aus.“

Billie Jean King (Gründerin der WTA und zwölffache Grand Slam Siegerin im Einzel) auf Twitter:

„Ich denke über Maria Sharapova nach. Sie hat schon früh die Verantwortung übernommen – das ist ein großer Teil ihres wahren Charakters.“

Chris Evert (Frühere Nummer eins der Welt und ESPN-Kommentatorin) in der „USA Today“:

„Ich denke nicht, dass sie eine zweijährige Sperre bewältigen kann. Ich wäre sehr überrascht, wenn sie zurückkehrt und glaube nicht wirklich daran. Die Spieler werden immer besser, das Training und der Aufwand werden härter. Sie hat schon 15 Jahre Profitennis in den Knochen. Und diese Sache wird sie stets verfolgen. Maria wird zukünftig immer angekündigt: ‚Hier ist die fünfmalige Grand Slam-Siegerin, die positiv getestet wurde.‘ Das ist  schade, aber sie kann es nicht mehr ändern.“

Martina Navratilova (eine der erfolgreichsten Tennisspielerinnen überhaupt, 331 Wochen die Nummer eins, dazu insgesamt 59 Grand Slam-Titel in Einzel, Doppel und Mixed) auf Twitter

„Maria Sharapovas Sperre beträgt zwei Jahre. Huch, zwei Jahre. Es wird schwer für sie werden, noch einmal zurückzukommen.“

Judy Murray (britische Fed-Cup Chefin und Mutter von Andy Murray) im BBC Radio:

„Das Urteil der ITF ist eine sehr starke Botschaft. Sie macht klar, dass es im Tennis keinen Raum für Doping gibt.“

Svetlana Kuznetsova (Landsfrau von Sharapova, momentan die Nummer zwölf der Weltrangliste) auf Twitter

„Das ist also ein richtiger Skandal…. Ich hatte noch nie so viele verpasste Anrufe von der Presse, noch nicht einmal als ich meine größten Turniere gewann.“

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