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Date mit 38 Jahren japanische Meisterin

Im Anschluss an das verlorene Wimbledon-Halfinale 1996 gegen Steffi Graf beendete die Japanerin Kimiko Date einst ihre Karriere. Zwölf Jahre später hat sich die mittlerweile 38-Jährige mit einem Sieg bei den japanischen Tennismeisterschaften zumindest auf nationaler Ebene zurückgemeldet. Im Finale besiegte Date die 17 Jahre jüngere Yurika Sema mit 6:3, 6:3. „Ich bin noch nicht wieder bei 100 Prozent und ich kann mein Alter nicht leugnen, aber ich bin zufrieden mit dem, was ich schon wieder erreicht habe“, sagte Date.



Im April hatte sich die einstige Nummer vier der Welt zu einem Comeback entschlossen, um den Druck auf die junge Generation zu erhöhen und mehr japanische Mädchen zum Tennis zu bringen. Kimiko Date gehörte in den Neunzigerjahren zu den besten Spielerinnen der Welt. Bei den Australian Open 1994, den French Open 1995 und in Wimbledon 1996 erreichte sie jeweils das Halbfinale und gewann insgesamt sieben Turniere.

„Ich möchte herausfinden, wo meine Grenzen sind“

Im Fed-Cup-Viertelfinale 1996 in Tokio gelang Kimiko Date ein Dreisatzsieg gegen Steffi Graf. Es war eine von nur fünf Niederlagen der deutschen Jahrhundertspielerin in jenem Jahr. Neben Date gelang es 1996 noch Anke Huber, Jana Novotna, Lindsay Davenport und Martina Hingis, die „Unschlagbare“ zu bezwingen.

Ob Date, die seit ihrem Comeback im April nur auf nationaler Ebene aktiv war, wieder in die WTA Tour einsteigen will, ließ sie nach ihrem Erfolg bei den Landesmeisterschaften offen. „Ich möchte herausfinden, wo meine Grenzen sind“, sagte sie der Tagezeitung Yomiuri Shimbun: „Erreicht habe ich sie jedenfalls noch nicht.“

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