Andy Murray führt Großbritannien in das Davis-Cup-Finale

Davis Cup: Murray bringt Briten erstmals seit 1978 ins Finale

Glasgow (SID) – Olympiasieger Andy Murray hat Großbritannien ins erste Davis-Cup-Endspiel seit 37 Jahren gebracht. Die Nummer drei der Weltrangliste fuhr in Glasgow im Halbfinal-Duell mit Australien durch ein 7:5, 6:3, 6:2 über Bernard Tomic den entscheidenden dritten Punkt ein. Das abschließende Einzel zwischen Daniel Evans und Thanasi Kokkinakis wurde dadurch bedeutungslos. Murray hatte zuvor schon das erste Einzel gegen Kokkinakis und auch das Doppel mit Bruder Jamie gewonnen. Die Murray-Brüder bezwangen in einem hochdramatischen Match Groth/Hewitt in fünf Sätzen.



Final-Gegner der Briten wird entweder Belgien oder Argentinien. In Brüssel glich der der belgische Spitzenspieler David Goffin durch ein 6:3, 6:2, 6:1 gegen Diego Schwartzman zum 2:2 aus. Im entscheidenden Einzel kann Steve Darcis gegen Federico Delbonis für Belgiens ersten Final-Einzug seit 1904 sorgen.

In den Play-offs der Weltgruppe sicherte mit Superstar Roger Federer der Schweiz den Klassenerhalt. Der Grand-Slam-Rekordsieger brachte die Eidgenossen in Genf gegen die Niederländer durch ein 6:3, 6:2, 6:4 über Thiemo de Bakker uneinholbar mit 3:1 in Führung. Henri Laaksonen sorgte als Vertreter von French-Open-Sieger Stan Wawrinka durch ein 7:6 (13:11), 6:3 gegen Tim van Rijthoven für den 4:1-Endstand.

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