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Deutsches Tennisteam vor lösbarer WM-Aufgabe

Düsseldorf (SID) – Das deutsche Tennisteam steht in der Vorrunde der am Sonntag beginnenden 34. Mannschaftsweltmeisterschaft in Düsseldorf vor einer lösbaren Aufgabe. Das Quartett von Teamchef Patrik Kühnen trifft beim Power Horse World Team Cup in der Blauen Gruppe auf Davis-Cup-Sieger Serbien, Spanien und Russland. Den Auftakt in der Vorrunde, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen wird, bestreitet die deutsche Mannschaft am Sonntag und Montag gegen Serbien, das ohne den Weltranglistenzweiten Novak Djokovic antritt.



In der Roten Gruppe stehen sich die an Position eins gesetzten USA, Titelverteidiger Argentinien, Neuling Kasachstan und Wildcard-Starter Schweden mit dem Weltranglisten-Fünften Robin Söderling gegenüber. Die beiden Gruppensieger bestreiten am 21. Mai das Endspiel.

„Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr besonders ausgeglichen. Es wird darauf ankommen, wer am besten als Team auftritt. Das haben die Deutschen in den vergangenen Jahren unter Patrik Kühnen immer sehr gut gemacht“, sagte Turnierdirektor Dietloff von Arnim am Freitag am Rande der Auslosung im Rochusclub.

Kühnen setzt am Rhein auf das erfolgreiche Davis-Cup-Team, das Anfang März in Zagreb die Kroaten bezwungen hatte und damit ins Viertelfinale eingezogen war. An der Spitze steht der Bayreuther Florian Mayer, der vor zwei Wochen in München nur knapp seinen ersten ATP-Turniersieg verpasst und den Aufwärtstrend beim Masters-Turnier in Rom bestätigt hat.

Im Einzel steht ihm der Augsburger Philipp Kohlschreiber zur Seite, der in den vergangenen Jahren für Deutschland regelmäßig gute Leistungen gebracht hat. Für das Doppel sind Wimbledonsieger Philipp Petzschner sowie Doppelspezialist Christopher Kas (Trostberg) vorgesehen.

Im vergangenen Jahr schied die deutsche Mannschaft, die den Wettbewerb insgesamt viermal und zuletzt 2005 gewonnen hat, mit einem Sieg und zwei Niederlagen in der Vorrunde aus.

Die 34. Auflage des Turniers wurde erst im Januar dieses Jahres sichergestellt, nachdem die Veranstalter im Dezember aus finanziellen Gründen bereits das Aus des World Team Cups in Düsseldorf verkündet hatten. Der österreichische Energy-Drink-Hersteller Power Horse erklärte sich jedoch pünktlich zur Produkteinführung in Deutschland zum Namenssponsoring bereit. Die Veranstalter haben für die diejährige Austragung das Preisgeld um 50.000 Euro auf insgesamt 800.000 Euro angehoben.

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