US-Open: Kerber gilt nach Williams als Mit-Favoritin

US Open: Die Favoritinnen

Am Montag (29. August) beginnen die 135. US Open in New York. Als letzte Deutsche gewann Steffi Graf 1996 in Flushing Meadows. In diesem Jahr gehört Angelique Kerber zu den Anwärterinnen auf den Titel, doch die Konkurrenz ist groß. Der SID stellt die Favoritinnen auf den Sieg und ihre Chancen vor.

Serena Williams (USA, 34): Für Angelique Kerber hat sich nichts geändert, für sie heißt es noch immer: „Serena Williams gegen den Rest des Feldes.“ Auch wenn die 22-malige Grand-Slam-Siegerin seit ihrem Triumph in Wimbledon von Schulterproblemen geplagt wird, führt kein Weg an Williams vorbei. Sechsmal hat sie bereits in Flushing Meadows triumphiert (1999, 2002, 2008, 2012 – 2014). Chance auf den Titel: 70 Prozent.

Angelique Kerber (Kiel, 28): Sieg bei den Australian Open, Finale in Wimbledon, olympisches Silber in Rio. Kerber spielt die beste Saison ihrer Karriere und kann in New York die Nummer eins der Welt werden. Selbstvertrauen schöpfte sie durch den Finaleinzug in Cincinnati, wo sie nicht einmal ihr bestes Tennis spielte. 2012 gelang ihr der Durchbruch mit dem Einzug ins Halbfinale der US Open. Chance auf den Titel: 50 Prozent.

Garbine Muguruza (Spanien, 23): Auf ihren French-Open-Triumph folgte der Durchhänger in Wimbledon. In Rio chancenlos gegen die spätere Olympiasiegerin Monica Puig. Besitzt allerdings das Angriffstennis, um jede Gegnerin vom Platz zu schießen und die Möglichkeit, nach den US Open Serena Williams vom Tennis-Thron zu stoßen. Chance auf den Titel: 50 Prozent.

Simona Halep (Rumänien, 24): Hat auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro verzichtet und geht damit ausgeruhter als manch andere ins Rennen. Gewann den Titel in Montreal, schlug dort im Halbfinale Kerber. In Cincinnati verlor sie die Revanche gegen die Deutsche. US-Open-Halbfinale im vergangenen Jahr. Chance auf den Titel: 35 Prozent.

Agnieszka Radwanska (Polen, 27): Wartet noch immer auf den ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere, hat jedoch mit dem Triumph beim WTA-Finale im vergangenen Jahr bewiesen, dass sie spät in der Saison zur Hochform auflaufen kann. Sieg beim stark besetzten Vorbereitungsturnier in New Haven, aber bislang nie weiter als im Achtelfinale der US Open. Chance auf den Titel: 25 Prozent.

Madison Keys (USA, 21): Die große US-Hoffnung für die Zeit nach den Williams-Schwestern. Seit diesem Sommer erstmals unter den Top 10 der Welt, „Blech“ nach Halbfinalniederlage gegen Kerber in Rio. Ihr mächtiger Aufschlag und ihre mächtige Vorhand brachten sie in die Finals der Top-Turniere in Rom und Montreal. Chance auf den Titel: 20 Prozent.

Monica Puig (Puerto Rico, 22): Die Sensation der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, wo sie unbekümmert und mit spielerischen Glanzlichtern zur Goldmedaille stürmte. Auf der WTA-Tour bislang nur mit einem Turniersieg, bei den US Open noch nie weiter als in Runde zwei. Dennoch nicht zu unterschätzen, wenn sie den Trubel in ihrer Heimat in positive Energie für New York umsetzen kann. Chance auf den Titel: 10 Prozent. (SID)

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