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Zu Besuch in der Mouratoglou-Academy

Unser Reporterteam ist zu Besuch in der neuen Mouratoglou-Academy in Nizza. Der Coach von Serena Williams hat dort eine Akademie der Superlative gebaut.



Fotos: Jürgen Hasenkopf

Nach zwei Tagen in der neuen Akademie von Patrick Mouratoglou bei Nizza wünscht man sich die eigene Kindheit zurück. Die Chance, noch einmal als ambitionierter 12- oder 14-Jähriger auf einem der Courts zu stehen und hart dafür zu ackern, vielleicht irgendwann einmal etwas Großes mit Ball und Schläger zu erreichen. Um acht Uhr am Morgen wieseln hier mehr als 100 Kids über das rund 3.000 Quadratmeter-Gelände und verteilen sich zum Warm-up auf verschiedene Courts. Eine halbe Stunde später beginnt die erste Trainingseinheit des Tages.

Beeindruckendes Ambiente

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Reporter Felix Grewe (re.) traf Patrick Mouratoglou in dessen neuer Akademie.

Wenn man die Tennisverrückten von der Terrasse des Hauptgebäudes beobachtet und den Blick über das Gelände schweifen lässt, fühlt man sich als Filzball-Nerd angekommen. Die Energie, die man in der Talentschmiede der Superlative spürt, ist beeindruckend, das Ambiente könnte nicht professioneller sein: 34 Courts, 17 Hartplätze, 17 mit Sand. Auf sechs Courts wurde das Kamera- und Analysesystem Playsight installiert. Es gibt ein Indoor- sowie ein Outdoor-Fitnessstudio, eine Laufbahn, Padel-Courts, ein Wohngebäude mit 85 Zimmern, Klassenräume für die Schüler. Direkt neben der Anlage liegt der Sophia Country Club, ein vier Sterne-Wohlfühlhotel mit einem Pool in Schlägerform. An allen Ecken prangen Schriftzug und Konterfei des Starcoaches, Plakate von Serena Williams und ehemaligen Mouratoglou-Profis hängen an den Zäunen der Plätze. In Kürze wird das sogenannte Medical-Center fertiggestellt – mehrere Ärzte, Osteopathen und Physiotherapeuten werden sich hier mit Eisbädern, Massagen und Behandlungen um geschundene Körper kümmern. Bis zur Eröffnungsfeier Mitte September soll sogar ein Hubschrauber-Landeplatz auf dem Gelände entstehen – Stars wie Novak Djokovic, die viel Zeit im knapp eine Autostunde entfernten Monte Carlo verbringen, werden dann für Trainingseinheiten eingeflogen. So gehört sich das an der Côte d’Azur.

VIP-Lounge für Williams, Djokovic & Co.

Die Serenas und Novaks dieser Welt verbringen ihre Zeit, wenn sie nicht auf dem Court stehen, in einer VIP-Lounge im ersten Stock des Hauptgebäudes. Das Essen wird mit einem Fahrstuhl nach oben geliefert. Perfektion ist das oberste Gebot, das Ziel: neue Maßstäbe setzen, künftig die Anlaufstelle schlechthin in Europa sein – für Profis und junge Talente. „Wir wollen die Besten sein – die besten Bedingungen bieten und die besten Talente ausbilden“, erzählt Chef Mouratoglou als wir uns treffen.

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