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Fed Cup: Annika Beck wahrt Halbfinal-Chance!

Dank Einzel-Debütantin Annika Beck dürfen die deutschen Tennisfrauen weiter auf den Einzug ins dritte Fed-Cup-Halbfinale nacheinander hoffen. Die 21-Jährige aus Bonn gewann in der Leipziger Messehalle gegen Timea Bacsinszky nach 2:06 Stunden Spielzeit 7:5, 6:4 und glich im Duell mit der Schweiz zum 2:2 aus.



Zuvor hatte Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber den Strapazen der vergangenen Tage Tribut gezollt und im Spitzeneinzel gegen die 18 Jahre junge Belinda Bencic 6:7 (4:7), 3:6 verloren.

Die Entscheidung muss nun das Doppel bringen, in dem die Schweiz mit der Weltranglistenersten Martina Hingis und Belinda Bencic gegen das deutsche Duo Anna-Lena Groenefeld/Andrea Petkovic favorisiert ist.

Die Darmstädterin Petkovic war nach ihrer Auftaktniederlage gegen Bencic (3:6, 4:6) von Teamchefin Rittner nicht mehr für das zweite Einzel am Sonntag nominiert worden. Kerber hatte am Samstag mit einer bravourösen Leistung, sieben Tage nach ihrem Triumph von Melbourne, gegen Bacsinszky (6:1, 6:3) zum 1:1 ausgeglichen.

Beck löst ihre Aufgabe bravourös

Beck war bislang nur 2013 im Aufstiegsspiel in Frankreich in einem unbedeutenden Doppel für das deutsche Fed-Cup-Team zum Einsatz gekommen. Die Weltranglisten-39., einst Juniorensiegerin der French Open, ersetzte Petkovic jedoch mehr als gleichwertig und wiederholte ihren Sieg gegen Bacsinszky aus Melbourne. Bei den Australian Open war sie später erst im Achtelfinale gegen Kerber ausgeschieden.

Sollte die Auswahl des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) die Partie gegen die Schweiz gewinnen, wartet im Halbfinale in einem Heimspiel am 16./17. April entweder Titelverteidiger Tschechien oder Rumänien. Bei einer Niederlage spielen Kerber und Co. am selben Termin um den Klassenerhalt in der Weltgruppe, der mögliche Gegner wird am Dienstag ausgelost.

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