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Im Video: Unser Reporter zum Kerber-Hype beim Fed Cup!

An diesem Wochenende trifft das deutsche Fed Cup-Team in Leipzig auf die Schweiz. Im Rahmen der Erstrundenpartie dreht sich – natürlich – alles um Angelique Kerber.

Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber führt das deutsche Fed-Cup-Team sieben Tage nach ihrem Triumph in Melbourne in der Erstrundenpartie gegen die Schweiz an. Die Weltranglistenzweite aus Kiel trifft am Samstag in Leipzig im zweiten Einzel auf Timea Bacsinszky. Los geht’s um 13.00 Uhr (Sat.1) mit dem Match zwischen Andrea Petkovic (Darmstadt) und Belinda Bencic.

tennis MAGAZIN-Redakteur Felix Grewe schildert im Video seine Eindrücke vor Beginn der Partie.

Erst Petkovic gegen Bencic, dann Kerber gegen Bacsinszky

Am Sonntag (12.00 Uhr/Sat.1 Gold) treffen zunächst die Spitzenspielerinnen Kerber und Bencic aufeinander, gefolgt vom Match Petkovic gegen Bacsinszky. Für das Doppel sind Anna-Lena Grönefeld/Annika Beck (Nordhorn/Bonn) und Martina Hingis/Viktorija Golubic nominiert. Umstellungen sind allerdings kurzfristig möglich.

Kerbers Einsatz war trotz ihres Erfolgs bei den Australian Open fraglich gewesen. Die 28-Jährige absolvierte nach den Party- und Reisestrapazen in der Heimat einen Medienmarathon. Erst am Mittwoch trainierte sie mit der Mannschaft in Leipzig.

Auf Seiten der Schweizer präsentierte man sich betont gelassen. „Wir sind total relaxed und einfach gespannt auf dieses Wochenende“, sagte Teamchef Heinz Günthardt. Die beiden Einzelspielerinnen Bencic und Bacsinzky schlossen im Vorfeld spaßeshalber Wetten ab, wer denn zuerst ranmüsse am Samstag. Bencic lag mit ihrer Prognose richtig, dass sie beginnt. Den Wetteinsatz, so erzählten beide gut gelaunt auf Nachfrage, seien zwei Liegestütze vor den Augen der Journalisten gewesen. Bacsinszky kam dem allerdings nicht nach, versprach aber ihrer jungen Teamkameradin als Ausgleich eine Cola zu spendieren.

Für die deutschen Fed Cup-Damen ergab die Auslosung eine bekannte und bewährte Reihenfolge. „Wir sind die Kombination gewohnt, dass ich beginne“, erklärte Petkovic, die sich selbst in der Trainingswoche „auf einem guten Weg“ sah.

In ein bekanntes Muster, nämlich das des Understatements, verfiel auch Kerber kurzfristig, als sie verlauten ließ, dass sie „nichts zu verlieren“ habe. Die Außenseiterrolle muss sie ab jetzt ablegen, auch wenn sie die Müdigkeit etwas spürt. (Kerber: „Jede Stunde die ich bekomme, nutze ich zum Schlafen“). Beobachter des Trainings während der Woche sprachen aber auch davon, dass die Nummer zwei der Welt trotz allem Rummel einen starken Eindruck hinterlassen habe.

Die Fed-Cup-Auswahl des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) spielt um den dritten Halbfinaleinzug nacheinander, der Gewinner der Begegnung mit der Schweiz trifft entweder auf Titelverteidiger Tschechien oder Rumänien. Die Partie gegen die Schweiz in der Leipziger Messehalle 1 ist mit 4200 Zuschauern ausverkauft. (fv/SID)

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