Fed-Cup-Finale: Mauresmos Damen hoffen auf Überraschung

Fed-Cup-Finale: Tschechien klarer Favorit bei Mauresmos Französinnen

Tschechiens Tennisspielerinnen greifen am Ende einer langen Saison nach dem Fed-Cup-Hattrick, doch Amélie Mauresmo will den favorisierten Titelverteidigerinnen das Lebens möglichst schwer machen. „Wir sind bereit, haben den Heimvorteil. Wir werden versuchen, die Salatschüssel zurückzuholen“, sagte Frankreichs Teamchefin vor dem Finale in Straßburg am Wochenende.

Viermal haben die Tschechinnen in den vergangenen fünf Jahren das Frauen-Pendant zum Davis-Cup gewonnen, 2014 im Finale gegen das deutsche Team, 2015 gegen Russland. Und auch diesmal scheint das Quartett von Trainer Petr Pala übermächtig: Die Weltranglistensechste Karolina Pliskova und die -elfte Petra Kvitova treten wohl im Einzel an, zudem stehen in Lucie Hradecka und Barbora Strycova die Nummer zehn und 17 des Doppel-Rankings im Aufgebot.

Allerdings hatte Tschechien auf dem Weg ins Finale Schwerstarbeit zu verrichten, machte in beiden Runden gegen Rumänien und Deutschland-Bezwinger Schweiz jeweils erst im abschließenden Doppel den Sieg perfekt.

Frankreichs Doppel als Trumpf

„Auch wir haben unsere Chancen“, sagt Kristina Mladenovic (WTA 42), die gemeinsam mit Caroline Garcia (WTA 23) das französische Aufgebot der früheren Weltranglistenersten Mauresmo anführt. Sollte es ins entscheidende Doppel gehen, wären Garcia/Mladenovic als eines der weltbesten Duos – sie teilen sich Weltranglistenplatz zwei – Frankreichs Trumpf. Zudem schickt Mauresmo Alize Cornet (WTA 45) und Pauline Parmentier (WTA 73) in den Finalkampf.

Fed-Cup-Rekordsieger USA (17 Titel) war 2014 aus der Weltgruppe abgestiegen und spielt erst im kommenden Jahr wieder erstklassig. Der bislang achtmalige Champion Tschechien könnte also den Rückstand ein wenig verkürzen. (SID)

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