BNP Paribas Open – Day 14

Die besten Szenen im Video: Wie Federer Wawrinka schlug

Roger Federer beeindruckt in seiner Comeback-Saison weiter. Nach den Australian Open gewann er in Indian Wells das erste ATP-Masters Turnier des Jahres und ließ seinem Freund Stan Wawrinka im Endspiel keine Chance.  Der 35 Jahre Schweizer besiegte seinen Landsmann mit 6:4, 7:5 und avancierte damit zum ältesten Gewinner eines Masters-Turniers. Er überholte den US-Amerikaner Andre Agassi, der bei seinem Sieg 2004 in Cincinnati 34 Jahre alt war. „Es war mal wieder eine märchenhafte Woche“, sagte Federer nach dem Match.



Hier die Highlights der Partie im Video:

„Dass ich jetzt schon zwei große Turniere gewinnen konnte, ist auch für mich traumhaft“, sagte Federer: „Ich hoffe, dass mir mein Körper weiter erlauben wird so zu spielen.“ Im 23. Aufeinandertreffen der beiden Freunde war es für ihn der 20. Sieg. In der Weltrangliste verbessert sich Federer am Montag um vier Plätze auf Rang sechs.

Erstes Break bei 5:4 im ersten Satz

Im Finale von Indian Wells brachten beide zunächst ihre Aufschlagspiele durch. Erst beim Stand von 5:4 im ersten Satz gelang Federer das erste Break zum Satzgewinn. Wobei Wawrinka bei einem vermeintlichen Ass, das vom Schiedsrichter im Aus gesehen wurden, keine „Challenge“ nahm. Ein Fehler: Denn der Videobeweis zeigte, dass Wawrinkas Aufschlag noch die Linie gekratzt hatte.

Federer

SCHWEIZER FAHNE IN KALIFORNIEN: Federer triumphierte zum 5. Mal in Indian Wells. Genauso oft gewann auch Novak Djokovic.

Im zweiten Durchgang begann Wawrinka zunächst stark und nahm Federer den Aufschlag ab. Es war der erste – und einzige – Aufschlagverlust im gesamten Turnier, den Federer hinnehmen musste. Wawrinka ging dann 2:0 in Führung, aber holte sich das Break zurück und machte drei Spiele in Serie zur 3:2-Führung. Als er 6:5 in Front lag, nutzte er bei Aufschlag Wawrinka gleich seinen ersten Matchball.

Wawrinka: „Er ist ein Arschloch, aber das ist okay“

Das Match war zu Ende, ein Highlight gab es aber noch. Als der enttäuschte Verlierer bei der Siegerehrung mit Tränen in den Augen Federer gratulierte, lachte dieser. Wawrinka konnte sich ein Lachen ebenfalls nicht verkneifen und nannte Roger scherzhaft „ein Arschloch, aber das ist okay“.

Federer sagte später an der Pressekonferenz, er habe nicht wegen der Emotionen seines Gegners gelacht. „Ich habe versucht ihn aufzuheitern. Er weiß das auch. Ich wollte ihm kein trauriges Gesicht zeigen, als er mich ansah. Ich wollte ihm zeigen, dass alles in Ordnung kommt.“ Danach setzte er noch einen drauf. Auf die Frage, ob er zum ersten Mal als Arschloch bezeichnet wurde, meinte er, das sei schon oft passiert. „Ich betrachte es dieses Mal sogar als Kompliment“. Normalerweise seien keine Kameras dabei, wenn das passiert. Auf dem Platz sei es das erste Mal gewesen, aber es hätte sich gut angefühlt.

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