2017 Miami Open – Day 14

Miami: Federer gewinnt Finale gegen Nadal

Roger Federer hat das ewige Duell gegen Rafael Nadal im Finale von Miami mit 6:3, 6:4 gewonnen und damit seinen ebenso beeindruckenden wie unglaublichen Siegeszug durch das Tennisjahr fortgesetzt. Der an Nummer vier gesetzte Schweizer feierte im 37. Vergleich mit dem Spanier seinen 14. Sieg, holte damit seinen dritten Titel 2017 nach den Australian Open und Indian Wells und seinen dritten in Miami.

Im Halbfinale hatte der 35-jährige Federer einen Tiebreak-Krimi gegen den Australier Nick Kyrgios (Nr. 12) mit 7:6 (11:9), 6:7 (9:11), 7:6 (7:5) gewonnen. Nadal hatte sich gegen Fabio Fognini (Italien) recht mühelos mit 6:1, 7:5 durchgesetzt.

Match-Highlights

„Rafael wird eine riesige Herausforderung“, hatte Federer im Vorfeld des Finales gesagt, doch eine echte Herausforderung war das nicht einmal zweistündige Match für ihn zu keiner Zeit. Es war in diesem Jahr bereits das dritte Duell der beiden Altmeister, der Sieger hieß jeweils Federer. Zunächst entschied er ein packendes Fünf-Satz-Finale bei den Australian Open für sich, dann gewann er das Achtelfinale im kalifornischen Indian Wells.

Und dabei musste Federer für den Halbfinalsieg über den 14 Jahre jüngeren Kyrgios an seine Grenzen gehen. „Nicht immer kann ich meine Fähigkeiten als Kämpfer zeigen“, sagte der 18-malige Grand-Slam-Sieger nach dem Drei-Stunden-Match: „Es fühlt sich toll an, auf diese Weise zu gewinnen.“ Kyrgios hatte im Viertelfinale den Hamburger Alexander Zverev (Nr. 16) ausgeschaltet. (SID)

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  1. Stefan Höfel

    Federer wieder auf Rekordjagd. Nachdem er 2016 keinen Einzeltitel gewann, sind es 2017 jetzt schon drei. Federer kommt insgesamt auf 91 Titel und wird wohl Lendl (94 Titel) zumindest einholen. Connors führt mit 109 Titeln, aber davon 100 „kleinere“, denn Connors gewann „nur“ acht Grand-Slam- und einen Masters-Titel. Federer konnte seinen Grand-Slam-Rekord ja im Januar auf 18 Titel ausbauen. Das Masters gewann er sechsmal. Federer liegt jetzt im Single Race, also der 2017 erspielten Punkte, mit über 4.000 Punkten klar in Führung vor Nadal. Wer schon ein Ding, wenn Federer noch einmal Weltranglistenerster werden sollte. Da er im Vergleich zu Murray, der allein im nächsten Vierteljahr über 5.500 Punkte zu verteidigen hat, viel aufholen kann, ist die Nr.1 durchaus möglich, denn Djokovic hat in den nächsten beiden Monaten 3.600 Punkte zu verteidigen.


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