Federer (r.) verliert in Paris gegen Landsmann Wawrinka

Federer scheitert an Landsmann Wawrinka

Der Schweizer Tennis-Star Roger Federer (33) hat zum ersten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier gegen seinen Landsmann Stan Wawrinka verloren und ist damit im Viertelfinale der French Open in Paris ausgeschieden.



Federer scheitert an Landsmann Wawrinka. Der Weltranglistenzweite, Roland-Garros-Champion von 2009, unterlag bei böigem Wind nach 2:09 Stunden Spielzeit 4:6, 3:6, 6:7 (4:7).

Federer: „Stan hat richtig gut gespielt“

„Stan hat es mir heute sehr schwer gemacht, er hat richtig gut gespielt“, sagte Federer enttäuscht: „Ich habe vieles versucht. Es war nicht schrecklich, aber ich weiß, dass ich besser spielen kann als heute.“ Wawrinka meinte: „Seit meinem Sieg in Melbourne weiß ich, dass ich fähig bin, die Besten zu schlagen.“

Wawrinka jetzt gegen Tsonga

Wawrinka (30) steht beim Höhepunkt der Sandplatzsaison zum ersten Mal im Halbfinale. Der Sieger der Australian Open von 2014 trifft dort am Freitag auf Lokalmatador Jo-Wilfried Tsonga, der zum zweiten Mal nach 2013 in die Vorschlussrunde der French Open einzog. Tsonga (30) gewann gegen den an Position fünf gesetzten Japaner Kei Nishikori nach 3:45 Stunden 6:1, 6:4, 4:6, 3:6, 6:3.

Die Partie auf dem Court Central musste im zweiten Satz für eine halbe Stunde unterbrochen werden, weil der starke Wind einen Teil der Videowand abgerissen hatte. Die Metalplatte stürzte auf die Tribüne und verletzte drei Zuschauer leicht.

Bis zur Runde der letzten Acht hatten sich Federer und Wawrinka viermal bei einem Major gegenübergestanden, der 17-malige Grand-Slam-Sieger Federer gewann die Duelle in Paris (2010, 2011), Australien (2011) und Wimbledon (2014). Im 19. Aufeinandertreffen gelang Wawrinka nun sein dritter Sieg.

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