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Federer will Morddrohung nicht überbewerten

Shanghai (SID) – Roger Federer will die Online-Morddrohung gegen seine Person nicht überbewerten. „Es war eigentlich eine kleine Sache auf einer Website, nichts Konkretes. Dass es diese hohen Wellen schlägt, hat mich etwas überrascht“, sagte der 31-Jährige beim Shanghai Masters. Die Drohung hatte die Organisatoren des ATP-Turniers in Alarmbereitschaft versetzt. „Am 6. Oktober werde ich Federer ermorden, um den Tennissport zu vernichten“, hatte ein unbekannter Blogger auf der chinesischen Website baidu.com angekündigt und eine Fotomontage veröffentlicht, auf der Federer mit einer Axt geköpft wird.



Er habe vor etwa zehn Tagen erstmals von der Drohung gehört, noch bevor sie publik wurde, sagte Federer: „Als es durch die Presse ging, haben sich die Dinge geändert. Das hat mich ein wenig enttäuscht.“ Der Vorfall habe ihn zwischenzeitlich durchaus abgelenkt. „Ich muss schauen, was um mich herum geschieht. Aber das ist für mich mittlerweile sowieso überall der Fall“, sagte Federer, der in der ersten Runde von Shanghai ein Freilos hat.

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