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Federer will trotz Formkrise wieder angreifen

München (SID) – Der 17-malige Grand-Slam-Champion Roger Federer hat erneut Spekulationen über ein Karriereende auf Grund seiner andauernden Formkrise in diesem Jahr zurückgewiesen. „Bei so einer Zahl wie jetzt 17 Grand Slams will ich nicht aufhören, vor allem nicht, wenn du immer noch das Gefühl hast, dass du noch mehr erreichen kannst“ sagte der 31 Jahre alte Schweizer dem Internetportal spox.com.



Der frühere Branchenprimus erlebte nach einem bisher schwachen Turnierjahr vergangenene Woche einen erneuten Rückschlag, als er beim ATP-Turnier im schweizerischen Gstaad als Favorit bereits in seinem ersten Spiel glatt in zwei Sätzen an dem Deggendorfer Daniel Brands scheiterte. „Die Marge an der Spitze ist sehr klein, die Luft ist sehr dünn – da braucht es manchmal nicht viel, und du gewinnst nicht mehr so viel wie früher“, sagte der derzeitige Weltranglisten-Fünfte Federer.

Als Grund für seinen Leistungsabfall hatte der Schweizer anhaltende Rückenprobleme genannt. Mit Blick auf die US Open in New York (26. August bis 9. September) hatte er sich nach Gstaad zunächst eine kleine Pause gönnen wollen: „Dann sehen wir weiter.“

In der Turnierbilanz des früheren Tennis-Königs stehen in diesem Jahr 30 Siegen bereits neun Niederlagen gegenüber, darunter in der zweiten Runde in Wimbledon gegen den Weltranglisten-116 Sergej Stachowski aus der Ukraine. Einzig in Halle/Westfalen konnte Federer 2013 bisher ein ATP-Turnier gewinnen.

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