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Fissette: „Will, dass sie ruhig im Kopf ist“

London (SID) – Wim Fissette weiß, wie man Grand-Slam-Titel gewinnt. Der Trainer der Wimbledonfinalistin Sabine Lisicki führte schon seine Jugendfreundin Kim Clijsters zum US-Open-Sieg. Erst seit den French Open betreut er nun Lisicki, seinen Anteil am Siegeszug über den Heiligen Rasen will der 33 Jahre alte Belgier daher nicht überbewerten.



Viel geändert habe er nicht, „ein paar kleine taktische Details. Ändern ist auch der falsche Begriff. Sagen wir – perfektionieren“, sagte Fissette dem Tennismagazin: „Ich will dafür sorgen, dass sie ruhig im Kopf ist. Dann kommt alles von alleine. Die Puzzlestücke sind da. Jeder kann sehen, dass die Schläge fast perfekt sind.

Fissette, der perfekt deutsch spricht, war schon bei der ersten Begegnung mit Lisicki fasziniert von der schlagstarken Berlinerin. „Ich habe sie 2010 in Australien erstmals getroffen. Sie trainierte mit Kim, die beeindruckt von Sabine war. Da war eine, die noch härter als sie schlug. Und Clijsters spielte damals mit das schnellste Tempo auf der Tour. Wir wussten alle: Sabine kann mal richtig gut werden.“

Er selbst hatte den Durchbruch auf der Tour nicht geschafft. Zwei Jahre lang versuchte sich Fissette auf der Future-Tour, für die Top1000 der Weltrangliste reichte es nicht. Einige Jahre spielte er beim TC Rödinghausen in Nordrhein-Westfalen.

Gemeinsam mit Lisickis Vater Richard ist Fissette in Wimbledon für das Training zuständig, er gehört jedoch auch zum Team, das im Haus nahe des All England Clubs für die Wohlfühl-Atmosphäre sorgt. „Wir kochen und essen zusammen“, berichtete Lisicki, „und wir lachen viel“.

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