Geburtstagskind Kerber nach Sieg über Witthöft in dritter Runde

Die topgesetzte Angelique Kerber hat sich an ihrem 29. Geburtstag das wichtigste Geschenk selbst beschert: Trotz Problemen zog die Titelverteidigerin bei den Australian Open durch ein 6:2, 6:7, 6:2 im deutschen Duell mit Carina Witthöft in die dritte Runde ein.



Nach 2:08 Stunden verwandelte Geburtstagskind Kerber vor rund 7500 Zuschauern in der Rod-Laver-Arena ihren ersten Matchball und darf weiter von ihrem dritten Grand-Slam-Triumph träumen. Kerber machte sich das Leben immer wieder selbst schwer, weil sie zu passiv agierte. Die Sprüche von Carina Witthöft im Vorfeld („Ich habe ihre Spiele dieses Jahr gesehen. Da kann man sehr viel rausnehmen. Man sieht ja, mit was für Schlägen sie ­Probleme hat.“) haben ihre Wirkung nicht verfehlt.

In der Partie um den Sprung ins Achtelfinale trifft die Weltranglistenerste am Freitag auf die Tschechin Kristyna Pliskova, die Zwillingsschwester von US-Open-Finalistin Karolina Pliskova.

Julia Görges verliert in zwei Sätzen

Dagegen ist Julia Görges in der zweiten Runde ausgeschieden. Die Weltranglisten-57. musste sich der früheren Nummer eins Jelena Jankovic aus Serbien mit 3:6, 4:6 geschlagen geben.  Görges hatte bei ihrem Lieblingsturnier am Yarra River bereits dreimal im Achtelfinale gestanden – zuletzt 2015.

Insgesamt hatten acht der 14 im Hauptfeld gestarteten deutschen Profis ihre Auftakthürde beim ersten Major-Event des Jahres  gemeistert.

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