Tommy Haas steht nicht im Hauptfeld der US Open

US Open: Keine Wildcard für Haas

New York (SID) – Der frühere Tennis-Weltranglistenzweite Tommy Haas (39) hat keine Wildcard für die US Open erhalten. Der gebürtige Hamburger steht damit nicht im Hauptfeld beim letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres in New York (28. August bis 10. September). Für eine Teilnahme an der Qualifikation ist Haas als Nummer 245 der ATP-Weltrangliste zu schlecht klassifiziert.



Allerdings hatte der 15-malige Turniersieger nach seinem Erstrunden-Aus in Kitzbühel Anfang August offen gelassen, ob er überhaupt noch einmal auf der Profitour zum Schläger greift. „Ich spiele nicht mehr das, was ich kann“, hatte Haas nach dem 3:6, 6:7 (4:7) gegen Jan-Lennard Struff (Warstein) gesagt und weiter erklärt: „Es kann gut sein, dass es mein letztes Match war.“ Seither hat sich Haas nicht mehr öffentlich zu seiner Zukunft geäußert.

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  1. Stefan Höfel

    Ich finde es überraschend, dass Tommy Haas keine WildCard erhalten hat. Anscheinend gilt dort America First. Aber selbst dann hätte man Tommy eine geben können, da er lange in den USA ist, seit etwa 20 Jahren auf der Tour ist, mal die Nr.2 der Welt war,… Ich könnte mir vorstellen, dass Tommy, der zwar nie über das VF bei den US Open hinauskam, ein Zugpferd gewesen wäre! Warum? Die US Open 2017 könnten so schwach wie nie besetzt sein, denn es fehlen schon jetzt die beiden Finalisten von 2016 und der Finalist von 2014. Was ist mit Cilic, dem Sieger von 2014? Der spielte nicht in Cincinnati, wo er Titelverteidiger war. Was ist mit Murray? Was ist mit Federer? Was ist mit Raonic? Auch diese drei fehlten in Cincinnati! So leicht wie diesmal wird es vielleicht nie wieder die US Open zu gewinnen!

    • Nils

      Zumal Tommy Haas auch die US-amerikanische Staatsbuegerschaft besitzt, neben dem deutschen Pass. Eine Wildcard kann man ihm geben, allerdings taugt er als ‚Zugpferd‘ dort nicht, zumal es genug junge US-amerikanische Spieler gibt, die eine Chance brauchen.

      • Stefan Höfel

        Mal sehen, wer alles eine WildCard bekommt. Mal sehen, wer nach Wawrinka, Djokovic und Nishikori noch absagt! Mal sehen, wie fit Murray, Federer, Cilic und Raonic nach ihren Absagen für Cincinnati wirklich sind! Haas ist ja auch Turnierdirektor Indian Wells, es wäre sein letztes Grand-Slam-Turniet gewesen! Daraus hätte man etwas machen können/müssen!

        • Stefan Höfel

          Sieben der neun WildCards gingen an US-Amerikaner. Ok! Eine an den Australier De Minaur und eine an den Franzosen Blancaneaux. So habe ich es den Ansetzungen im ZDF-Videotext entnommen. Warum WildCards an diese beiden Nicht-Amis und nicht an Tommy Haas?

          • Christian

            Soweit ich mich errinnere, arbeiten der australische, französische und US-amerikanische Tennisverband bei den Grand-Slams bezüglich Wildcards recht eng zusammen. Dies kann man auch bei den French und Australian Open in diesem Jahr erkennen. Außer bei Istomin (Australian Open) sieht die Verteilung der Wildcards fast identisch aus (Heimland jeweils den größten Anteil und je 1x für die anderen Länder).

  2. Joseph

    So sehr ich Tommy Haas als Tennisspieler auch schätze, aber ein „Zugpferd“ wäre er sicher nicht bei den US Open 2017, Herr Höfel. Da helfen auch alle „Expertisen“ nicht…

  3. Victor Burgos

    Entweder zurück auf die CHALLENGER Tour oder Aufhören und richtig arbeiten, Herr Haas!
    Aber dieses ewige (!) jammern wegen Verletzungen braucht kein Mensch. Also gehe mit Gott aber gehe (endlich)!


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