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Hewitt: DTB-Team im Davis Cup der Favorit

New York (SID) – Der Australier Lleyton Hewitt sieht die deutsche Mannschaft im Davis-Cup-Relegationsspiel vom 14. bis 16. September in Hamburg als Favorit. „Wir sind die Außenseiter, da gibt es keinen Zweifel. Die Deutschen haben eine Menge Optionen im Einzel und Doppel“, sagte der 31-jährige Hewitt nach seiner Drittrunden-Niederlage bei den US Open in New York gegen den Spanier David Ferrer (6:7, 6:4, 3:6, 0:6).



Die deutsche Mannschaft hatte durch ein 1:4 gegen Vorjahresfinalist Argentinien im Februar den Einzug ins Viertelfinale verpasst und muss nun in die Relegation. Der 28-malige Davis-Cup-Gewinner aus Australien will erstmals seit 2007 wieder den Sprung unter die besten 16 Mannschaften der Welt schaffen.

Am Dienstag wird Teamchef Patrik Kühnen in Hamburg seine Nominierung bekannt geben. Fraglich ist noch, ob Tommy Haas in seiner Geburtsstadt Hamburg spielen wird. Nach seinem überraschenden Erstrunden-Aus bei den US Open hatte der 34 Jahre alte Weltranglisten-21. seine Teilnahme am Abstiegsspiel offen gelassen.

Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer scheinen trotz ihrer Olympia-Absage ebenso gesetzt wie Philipp Petzschner. Sollte Haas absagen, würde voraussichtlich Cedrik-Marcel Stebe als vierter Spieler in die Mannschaft rücken. Der Linkshänder aus Vaihingen hatte bei seinem Davis-Cup-Debüt gegen Argentinien in Bamberg den Ehrenpunkt geholt.

In der direkten Bilanz führen die Australier mit 4:2. Der letzte deutsche Sieg liegt bereits 19 Jahre zurück. Im Dezember 1993 gewannen Michael Stich, Marc-Kevin Goellner, Patrik Kühnen und Charly Steeb in Düsseldorf das Finale gegen Australien mit 4:1 und sicherten Deutschland damit nach 1988 und 1989 zum dritten Mal den Titel.

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