2016 BNP Paribas Open – Day 9

John Isner, Amerikas Nr. 1, sagt Olympia in Rio ab

John Inser, der derzeit beste US-Profi mit Weltranglistenplatz 16, wird nicht bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio antreten. „Ich habe es mir mit der Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagte Isner am Montag US-amerikanischen Medien. Hauptgrund für seine Absage ist das ATP-Event in Atlanta, das in der Vorwoche des Olympischen Tennisturniers vom 30. Juli bis 7. August stattfindet.

Isner: „Logistisch ziemlich unmöglich für mich“

Isner hat das Turnier bereits dreimal gewonnen und geht anscheinend davon aus, dass er dort auch ein viertes Mal siegen wird. Zumindest argumentiert er entsprechend. „Es ist – rein logistisch gesehen – ziemlich unmöglich für mich beides (Atlanta und Rio – Anm. d. Red.) zu spielen“, sagte Isner. Fast unmöglich wäre der Reiseaufwand aber auch nur dann, wenn es Isner bis ins Finale von Atlanta (am 7. August) schafft, was bei seinen momentanen Formschwankungen aber alles andere als wahrscheinlich ist. Das Olympische Tennisturnier startet mit der ersten Einzelrunde einen Tag später, also am 8. August.  Isner will die Rio-Woche zur Erholung nutzen, damit er beim US-Großturnier in Cincinnati, das direkt im Anschluss von Rio stattfindet, stark aufspielen kann.

Er ist übrigens nicht der erste Top-Amerikaner, der den US-Turnieren vor Olympia den Vorzug gibt. Andy Roddick trat 2008 nicht in Peking an, Mardy Fish 2012 nicht in London. Es ginge ihm dabei nicht um Preisgelder und Weltranglistenpunkte, beteuerte Isner. Sowohl Gagen als auch ATP-Rankingpoints wird es in Rio nicht geben. 2012 erhielten die Profis in London noch Weltranglistenpunkte. Damals spielte Isner mit und scheiterte im Viertelfinale an Roger Federer. (timboe)

Reaktionen auf Twitter zu Isners Absage:

 

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