Angelique Kerber benötigt für ihr Match nur 61 Minuten

Kerber und Petkovic im Achtelfinale von Peking

Angelique Kerber (27) ist im Schnelldurchgang ins Achtelfinale von Peking geeilt und kommt ihrer Qualifikation für die WTA-WM der besten acht Spielerinnen des Jahres in Singapur (25. Oktober bis 1. November) immer näher. Die Weltranglistenzehnte aus Kiel benötigte für das 6:1, 6:4 gegen die frühere Australian-Open-Finalistin Dominika Cibulkova (Slowakei) nur 61 Minuten.

In der Runde der letzten 16 trifft Linkshänderin Kerber auf die frühere Nummer eins Caroline Wozniacki (Nr. 8). Gegen die Dänin hatte die Kielerin vor zwei Wochen im Viertelfinale von Tokio in drei Sätzen verloren.

Kerber zeigte sich im Duell mit der nur 1,61 Meter großen Cibulkova bestens erholt von ihrer Halbfinal-Niederlage in der vergangenen Woche in Wuhan gegen Garbine Muguruza (Spanien). Im ersten Satz gab die deutsche Nummer eins nur sieben Punkte ab. Zwar ließ sie die Slowakin nach einer 5:1-Führung im zweiten Satz noch einmal auf 5:4 herankommen, danach breakte sie Cibulkova aber zu Null zum Matchgewinn.

Auch die an Position 13 gesetzte Petkovic (28) zeigte beim 6:2, 7:5 gegen die einstige US-Open-Gewinnerin Samantha Stosur (Australien) eine ganz starke Vorstellung und verwandelte sämtliche sechs Breakbälle.

Während die Weltranglistenzehnte Kerber am Mittwoch auf die frühere Nummer eins Caroline Wozniacki (Dänemark/Nr. 8) trifft, bekommt es Petkovic mit der ehemaligen French-Open-Finalistin Sara Errani aus Italien zu tun. Kerber hatte vor zwei Wochen im Viertelfinale von Tokio in drei Sätzen gegen Wozniacki verloren.

Auch Petkovic präsentiert sich in Peking nach einer schwächeren Phase wieder in starker Form und ließ sich auch von sieben Doppelfehlern nicht beirren. Nach 1:20 Stunden profitierte die Hessin bei ihrem zweiten Matchball auf dem „Moon Court“ von einem Volleyfehler der 31-jährigen Stosur. Beide hatten zuvor auf der WTA-Tour noch nie gegeneinander gespielt – lediglich dreimal im Fed Cup. Von diesen Duellen hatte Petkovic zwei gewonnen.

Petkovic hatte 2011 schon einmal im Endspiel von Peking gestanden, dort aber gegen Agnieszka Radwanska verloren. Die Polin hatte am Montag Mona Barthel (Neumünster) in der 2. Runde ausgeschaltet.

Am Dienstag spielt bei der mit 4,7 Millionen Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung im Olympic Park von Peking noch Andrea Petkovic (Darmstadt) gegen die einstige US-Open-Gewinnerin Samantha Stosur aus Australien. Mona Barthel (Neumünster) war am Montag in der zweiten Runde an Agnieszka Radwanska aus Polen (Nr. 4) gescheitert. (SID)

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