Kerber feierte in Toronto ein erfolgreiches Comeback

Kerber feiert in Toronto erfolgreiches Comeback

Toronto (SID) – Die Weltranglistendritte Angelique Kerber (Kiel) hat beim WTA-Turnier in Toronto/Kanada nach einmonatiger Wettkampfpause ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Bei der mit 2,434 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung bezwang die 29-Jährige in ihrem Auftaktmatch die kroatische Qualifikantin Donna Vekic mit 6:4, 7:6 (7:5) und trifft im Achtelfinale nun auf Sloane Stephens (USA).



„Die ersten Spiele nach einer langen Pause sind nie einfach“, sagte Kerber exakt einen Monat nach ihrem Achtelfinal-Aus in Wimbledon: „Daher bin ich sehr glücklich über meine Leistung. Der zweite Satz war sehr knapp, aber ich denke, dass wir uns beide im Verlauf der Partie gesteigert haben.“

Trotz sechs Doppelfehlern von Vekic in den ersten beiden Aufschlagspielen gelang Kerber im ersten Satz das entscheidende Break relativ spät – auch, weil Vekic nach ihrem Erstrundenerfolg über Lokalmatadorin Eugenie Bouchard selbstbewusst auftrat. Die Kroatin diktierte mit offensivem Spiel die meisten Ballwechsel, erlaubte sich dabei allerdings auch viele unerzwungene Fehler.

Im zweiten Durchgang nutzte Kerber, die im Ranking hinter Branchenprimus Karolina Pliskova (Tschechien) sowie Simona Halep (Rumänien) geführt wird, ihre Chance zum frühen Break. Vekic kämpfte sich aber zurück, rettete sich in den Tiebreak und musste sich letztlich nach 1:46 Stunden dennoch geschlagen geben.

„Es ist immer knifflig, gegen sie zu spielen“, sagte Kerber vorausschauend auf das Duell mit Stephens: „Sie scheint in guter Form zu sein.“

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  1. Bonhomme Richard

    Da hat Angie ganz recht, Stephens ist kreuzgefährlich! Die ist nämlich nach über einem Jahr Verletzungspause im Begriff, ein mächtiges Comeback hinzulegen und hat in der 2. Runde Kvitova aus dem Weg geräumt. Kerber sollte sich auf keinen Fall von Stephens momentanem Ranking irgendwo in den 900ern blenden lassen, sondern sich auf ein Match einstellen, dass hart umkämpfter werden könnte als ihr Zweisatzsieg gegen Vekic!

    Noch ein Wort zu Kvitova: wie schon in Stanford, wo sie glatt gegen Bellis ausschied, wirkte sie auf mich auch jetzt in Toronto gegen Sloane Stephens nicht richtig austrainiert und merkwürdig schwerfällig. Ich glaube sie wird es schwer haben, in absehbarer Zeit unter die Top Ten zurückzukehren. Genauso übrigens wie die anderen prominenten Comebackerinnen Sharapova, Azarenka und – vielleicht – in 2018 Serena Williams. Dier entwicklung im Damentennis schreitet einfach zu schnell voran, und es drängen zuviele junge talentierte und starke Spielerinnen wie z.B. Svitolina, Ostapenko, Keys, Konjuh, Kontaveit, Bellis, Kasatkina, Vondrousova und andere nach vorn.


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