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Kerber gibt gegen Sharapova auf



Peking (SID) – Für die Wimbledon-Halbfinalistin Angelique Kerber ist das WTA-Turnier in Peking mit einer herben Enttäuschung zu Ende gegangen. Die 24-Jährige aus Kiel gab im Viertelfinale gegen die French-Open-Siegerin Maria Sharapova (Russland/Nr. 2) beim Stand von 0:6, 0:3 auf. Als Grund gab sie eine Verletzung am rechten Fuß an.

Am Vortag hatte Kerber nach einem Dreisatzerfolg gegen die frühere Weltranglistenerste Caroline Wozniacki (Dänemark/Nr. 10) das Ticket für die WM der besten acht Spielerinnen Ende Oktober in Istanbul gelöst. Am Freitag endete der Höhenflug der Nummer sechs der Welt bei der mit 4,8 Millionen Dollar (umgerechnet 3,7 Millionen Euro) dotierten Veranstaltung im Duell mit Sharapova mit Kerbers Rückzug nach nur 53 Minuten.

Für Sharapova, die Nummer zwei der Welt, kam Kerbers plötzlicher Rückzug vollkommen unerwartet. „Ich habe nicht viel von ihrer Verletzung gesehen. Ich war überrascht, dass sie so schnell aufgegeben hat“, sagte die 25-Jährige, die nun im Halbfinale auf die Chinesin Li Na trifft. Sharapova hatte aber auch Verständnis für ihre Kontrahentin: „Der Terminkalender fordert bei uns allen Tribut. Es ist ein normaler Prozess. Wenn man das Gefühl hat, dass es zu schlimm ist, muss man sich darum kümmern.“

Kerber war die letzte im Turnier verbliebene deutsche Starterin. Julia Görges (Bad Oldesloe), Sabine Lisicki (Berlin), Mona Barthel (Bad Segeberg) und Andrea Petkovic (Darmstadt) waren zuvor ausgeschieden.

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