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Kerber würde auch auf sich selbst wetten

Hamburg (SID) – Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber würde bei den am Sonntag beginnenden French Open auch auf sich selbst als Siegerin wetten. Wenn sie „1000 Euro übrig hätte“, sagte die Kielerin der Sport Bild, würde sie „je 250 Euro auf Scharapowa, Serena Williams, Errani und Kerber“ setzen.



Das Selbstbewusstsein der Weltranglistensiebten basiert auch auf ihrer „neuen Liebe“ zum Sandplatztennis. „Auf Sand muss man viel mehr laufen, die Ballwechsel sind länger. Früher mochte ich das Laufen aber nicht so. Jetzt bin ich viel fitter als vor drei, vier Jahren. Ich bewege mich besser, mein Spiel passt gut zum Sandbelag. Das Hinrutschen zu den schwierigen Bällen bringt mir richtig Spaß“, sagte Kerber.

Grundsätzlich sei sie oben dran. „Was mir fehlt, ist die Erfahrung in engen Situationen gegen die absoluten Top-Spielerinnen“, erklärte Kerber, „in solchen Momenten muss ich noch mehr Selbstvertrauen haben, entspannter sein und mutiger spielen.“

Ihr Spiel habe noch viel Potenzial. „Bei der Fitness und Schnelligkeit habe ich immer noch Luft nach oben“, sagte Kerber, „ab und zu könnte ich noch aggressiver spielen. Und den Aufschlag, vor allem den zweiten, kann ich noch verbessern. Bei der Aufschlaghärte liege ich zwischen 160 und 170 km/h – da geht noch ein bisschen mehr. Auch wenn ich nie eine Serena Williams werde, die mit 200 serviert.“

Auf der Tour genieße sie inzwischen Respekt. Bei der Turnierauslosung gehe man ihr lieber aus dem Weg. „Die Gespräche sind länger und tiefgreifender. Jetzt fragt mich eine Williams, Kvitova oder Na Li schon mal, ob ich mit ihnen trainiere. Für mich ist das inzwischen auch völlig normal. Ich gehöre dazu“, sagte Kerber.

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