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Kohlschreiber bleibt Roddick erspart

Wesentlich leichter als zunächst erwartet hat Philipp Kohlschreiber das Achtelfinale des ATP-Turniers in Cincinnati erreicht. Ursprünglich hatte der Bamberger Lospech und sollte in Runde zwei gleich auf den an Nummer sechs gesetzten Andy Roddick treffen. Doch der Lokalmatador aus dem USA, der in Runde eins noch ein Freilos hatte, zog seine Meldung wegen einer Nackenverletzung in letzter Sekunde zurück und wurde von den Organisatoren durch den Südkoreaner Jun Woong-Sun ersetzt.



Gegen den 22-Jährigen aus Seoul hatte Kohlschreiber dann keine Mühe und siegte glatt 6:2, 6:2. Im Achtelfinale der mit 2,615 Millionen US-Dollar dotierten Masters-Veranstaltung trifft der Daviscupspieler nun auf den Schweden Robin Söderling. Der aufschlagstarke Skandinavier schaltete in Runde zwei den an Position zwölf eingestuften Spanier Tommy Robredo 7:6 (8:6), 6:4 aus.

Federer muss kämpfen

Mehr Mühe aus gedacht hatte hingegen Turnierfavorit Roger Federer. Die Nummer eins der Tenniswelt aus der Schweiz musste beim 6:7 (2:7), 7:6 (7:5), 6:0 über den US-Amerikaner Robby Ginepri zumindest zwei Sätze lang kämpfen, um sein Achtelfinalticket zu sichern. Sein nächster Gegner ist der kroatische Aufschlagriese Ivo Karlovic, der sich gegen den Argentinier Jose Acasuso 6:3, 7:6 (7:3) durchgesetzt hat.

Als zweiter Deutscher neben Kohlschreiber ist in Cincinnati noch Tommy Haas im Feld vertreten. Der gebürtige Hamburger bestreitet am Mittwoch sein Zweitrunden-Match gegen den Franzosen Gael Monfils. Benjamin Becker schied bereits in Runde eins aus, Nicolas Kiefer musste seine geplante Teilnahme kurzfristig wegen Fußproblemen absagen.

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