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Leguan Iggy „besucht“ Haas: „Das war wirklich cool“

Tommy Haas hat gelassen auf den „Besuch“ eines über ein Meter langen Leguans während seiner Erstrundenpartie beim ATP-Masters von Miami reagiert. „Das war wirklich cool. Vielleicht hatte er die Information bekommen, dass ich hier wahrscheinlich das letzte Mal spiele und wollte einfach mal ‚Hi‘ sagen“, meinte der 38-jährige Haas nach seiner 7:6 (7:5), 3:6, 5:7-Niederlage gegen den Tschechen Jiri Vesely: „Wir wussten gar nicht, wo der Leguan herkam. Am Ende war meine größte Sorge, dass er sicher und gesund geborgen und weggebracht werden kann.“



Beim Stand von 3:3 im letzten Satz kletterte der Leguan, der nach Angaben der Turnierleitung „Iggy“ heißt, plötzlich auf die Anzeigetafel. Der Stuhlschiedsrichter wies die Profis an, weiterzuspielen, weil das Tier „ungefährlich“ sei.

Vesely weigert sich weiterzuspielen

Doch Vesely weigerte sich: „Ich kann mich beim Aufschlag nicht konzentrieren“, klagte der Tscheche. Das Match wurde minutenlang unterbrochen. Die Zuschauer auf Court 1 klatschten und feierten „Iggy“. Teilzeitprofi Haas machte schnell noch ein Selfie mit dem Überraschungsgast im Hintergrund, ehe das Tier dank tatkräftiger Hilfe eines Helfers eingefangen und von der Anlage geschafft werden konnte.

„Das ist ein interessantes Foto. Ein Tier von solch einer Größe habe ich noch nie erlebt. Es war wirklich lustig“, sagte Haas, der in den vergangenen Wochen das Turnier im kalifornischen Indian Wells als Direktor geleitet hatte. In der Weltrangliste wird die frühere Nummer zwei derzeit nur noch auf Rang 1022 geführt. 2016 hatte Haas wegen einer Fußverletzung komplett pausieren müssen. (SID)

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