Tatjana Maria klagt über das Spiel von Alize Cornet

Maria erhebt schwere Vorwürfe: „Kein Fairplay“

Tatjana Maria hat nach ihrer Zweitrunden-Niederlage bei den French Open schwere Vorwürfe gegen ihre Kontrahentin Alize Cornet (Frankreich) erhoben. „Das war kein Fairplay. Ich weiß nicht, in welcher Welt sie lebt. Es ist ja bekannt, dass sie manchmal Show macht“, sagte Maria nach dem 3:6, 7:6 (7:5), 4:6 in 2:47 Stunden gegen Cornet (WTA-Nr. 50) und fügte wütend an: „Ich habe kein Bedürfnis, mit ihr irgendwann noch einmal zu reden.“



Lokalmatadorin Cornet hatte wegen Krämpfen zweimal eine medizinische Auszeit genommen und eine scheinbare Verletzung vorgeschoben. Die Regularien besagen, dass Krämpfe kein Grund sind, den Physio auf den Court zu holen. „Zunächst hat sie gesagt, das linke Bein schmerzt, dann war es das rechte. Meiner Meinung nach hat sie vielleicht noch nicht einmal Krämpfe gehabt, denn dann hätte man nicht so einen dritten Satz spielen können“, meinte die Weltranglisten-111. Maria, die in der Pressekonferenz in Tränen ausbrach.

Cornet überschritt zwischen den Ballwechseln auch mehrfach die 20-Sekunden-Zeitregel – ohne Konsequenzen. Nach dem denkwürdigen Match hatte Maria ihrer Gegnerin noch am Netz die Meinung gesagt und einen deutlichen Handschlag verweigert.

Maria war sogar von den französischen Zuschauern ausgepfiffen worden, weil sie immer wieder versuchte, die scheinbar angeschlagene Cornet mit Stopps zum Laufen zu bringen. „Es tut einfach weh, wenn man so verliert“, sagte die ehemalige Fed-Cup-Spielerin Maria, gab sich aber auch selbstkritisch: „Ich habe nicht genug Druck gemacht und habe sie ins Spiel zurückkommen lassen.“

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