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Match des Tages am Dienstag: Mischa Zverev vs. Roger Federer

Täglich präsentieren wir Ihnen im Verlauf der Australian Open das Match des Tages. Heute die Begegnung zwischen Mischa Zverev und Roger Federer. Die Partie ist als erstes Match in der Night Session (ab 9 Uhr deutscher Zeit) in der Rod Laver Arena angesetzt.


Andy Murray gegen Roger Federer – das war die Begegnung mit dem die meisten Experten im Viertelfinale gerechnet hatten. Mischa Zverev? Den hatte wahrlich niemand auf der Rechnung.

Er schaffte es erstmals in die Runde der letzten acht bei einem Major und darf sich nach dem sensationellen Sieg über den Weltranglistenersten Andy Murray auf das nächste Highlight freuen – Roger Federer, nach eigener Aussage Zverevs großen Idol – wartet.

Dabei dürfte der 29-Jährige keinen guten Erinnerungen an das letzte Duell mit dem 17-fachen Grand Slam-Champion aus der Schweiz haben. Das fand 2013 in Halle auf Rasen statt und endete mit der Höchststrafe für Zverev. Auch im ersten von bisher zwei Aufeinandertreffen zog der Deutsche den Kürzeren (6:7, 2:6 im Viertelfinale von Rom 2009).

Mischa Zverev vs. Roger Federer 2013 in Halle

Doch die Vorzeichen haben sich 2017 geändert. Derzeit befindet sich der Deutsche in der Form seines Lebens, während Federer nach halbjähriger Pause erstmals wieder bei einem Turnier am Start ist.

Nach dem Turnier wird Zverev erstmals unter den Top 35 der Weltrangliste wiederzufinden sein. Bei den Australian Open begeisterte er bislang mit spektakulären Matches und seinem unkonventionellen und konsquent durchgezogenen Serve & Volley-Stil. Neben dem Sieg über Murray sorgte der Linkshänder in der Zweitrundenpartie gegen John Isner Furore, die Zverev nach 0:2-Satzrückstand noch spektakulär drehen konnte.

Zum Auftakt ließ er Guillermo Garcia-Lopez keine Chance (3:0-Sätze) und zuletzt behauptete er sich gegen den Tunesier Malek Jaziri (3:1).

Sein Gegenüber Federer präsentierte sich nach seiner Rückkehr schon wieder in klasse Form. Über Jürgen Melzer, Noah Rubin und Tomas Berdych siegte Federer, ohnen einen Satzverlust. Zuletzt rang er Kei Nishikori in fünf Sätzen nieder und zeigte, dass er körperlich absolut konkurrenzfähig ist. So zog der „Maestro“ in sein 13. Melbourne-Viertelfinale ein.

Mischa Zverev hat im Turnierverlauf  16 Sätze gespielt und kommt dabei auf eine Spieldauer von 12 Stunden und 28 Minuten. Federer hat zwar nur einen Satz weniger gespielt, benötigte dafür jedoch nur 9 Stunden und 3 Minuten.

Prognose: Schafft „Serve&Volley-Zverev“ die nächste Sensation? Kaum vorstellbar. Das dachte man allerdings auch schon vor dem Aufeinandertreffen mit Murray. Da Federer aber noch eher als der Schotte in der Lage ist, sein Spiel zu variieren, dürfte er mit dem unorthodoxen Stil des Hamburgers besser zurechtkommen, da auch er des Öfteren ans Netz stürmt. Wir legen uns fest und tippen auf ein unterhaltsames Match, dass der Schweizer in vier Sätzen für sich entscheidet.

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