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Match des Tages am Freitag: Wawrinka vs. Nishikori

Auch zu den US Open picken wir uns täglich ein Match heraus, das wir genauer unter die Lupe nehmen. Am heutigen Freitag betrachten wir das Halbfinale zwischen Stan Wawrinka und Kei Nishikori näher, das als  2. Match des Tages (nicht vor 22;30 Uhr deutscher Zeit) im Arthur Ashe Stadium ausgetragen wird.

Vorbereitung:

Wawrinka nahm nicht an den Olympischen Spielen in Rio teil, spielte vor den US Open und nach Wimbledon nur die Events in Toronto, wo er ins Halbfinale kam (und an seinem heutigen Gegner scheiterte) und in Cincinnati. Dort verabschiedete er sich schon in Runde drei.

Der Japaner holte in Rio die Bronzemedaille gegen Rafael Nadal im „kleinen“ Finale. Davor stand er im Finale in Toronto, das er gegen Novak Djokovic verlor. In Cincinnati unterlag er im Achtelfinale gegen Bernard Tomic.

Direkter Vergleich Wawrinka vs. Nishikori

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden ist, wie oben erwähnt, noch gar nicht lange her. Ende Juli trafen sie sich im Halbfinale beim Rogers Cup in Toronto – mit dem besseren Ende für den Japaner. Insgesamt lautet die Bilanz aber 3:2 für Wawrinka. Auch bei den US Open kam es schon zu einem Vergleich. Vor zwei Jahren, als Nishikori das Finale erreichte, schlug er in einem denkwürdigen Viertelfinale den Schweizer in fünf packenden Sätzen. Ein gutes Omen für das heutige Spiel? Vier der fünf Duelle fanden auf Hardcourt statt. Hier ist die Bilanz ausgeglichen. Wawrinka; Nummer drei der Welt, gewann in dieser Saison drei Titel, Nishikori (#7) einen.

US Open-Bilanz:

Wawrinkas bestes Abschneiden waren die beiden Halbfinals 2015 und 2013. Beim ersten Mal scheiterte er an Novak Djokovic und im letzten Jahr an Roger Federer. Nun hat er die nächste Chance, den erstmaligen Schritt ins Endspiel zu machen.  Sind alle guten Dinge drei? Fernando Verdasco, Allesandro Giannessi, Daniel Evans, Ilya Marchenko und Juan Martin del Potro hießen die bisherigen Gegner des 31-jährigen Schweizers.

2014 scheiterte Nishikori im Endspiel gegen Marin Cilic, im vergangen Jahr war schon in Runde eins Schluss. Auf dem Weg ins Halbfinale 2016 schlug der Asiate zuerst Benjamin Becker, dann Karen Khachanov, Ivo Karlovic und Nicolas Mahut sowie zuletzt etwas überraschend Andy Murray. Einzig im Match gegen Karlovic gab Nishikori keinen Satz ab.

Prognose:

Die Form und das letzte Aufeinandertreffen sprechen für den 26-jährigen Japaner. Aber er musste gegen Murray über fünf intensive Sätze gehen. Und: Einmal in Fahrt, ist Wawrinka schwer zu stoppen. Ihn hatte man vorher nicht zwingend auf der Rechnung der Top-Favoriten auf den Gesamtsieg. Es riecht wieder nach fünf Sätzen, an deren Ende der Schweizer das Halbfinale erreicht.

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