Middle Sunday: The Championships – Wimbledon 2016

Match des Tages am Montag: Murray gegen Kyrgios

Murray gegen Kyrgios



Unser Match des Tages am Super Monday lautet Nick Kyrgios, 21, gegen Andy Murray, 29. Das Match ist die dritte Partie nach 14 Uhr deutscher Zeit auf dem Centre Court. 

Der direkte Vergleich

Es ist der vierte Vergleich zwischen Kyrgios und Murray, allerdings der erste auf Rasen. Beim ersten Spiel der beiden 2014 in Toronto gelangen dem jungen Australier nur vier Spielgewinne, bei seinem Heim-Grand Slam in Melbourne schaffte es der extrovertierte Kyrgios immerhin in einen Tiebreak. Auch in der dritten Runde der French Open des vergangenen Jahres war dem Australier kein Satzgewinn vergönnt. Murray siegte 6:4, 6:2, 6:3. Seinen ersten Satz gegen die Nummer zwei der Welt holte sich Kyrgios ein paar Monate später bei den US Open, wo er letzendlich dennoch in vier Sätzen unterlag.

Der bisherige Turnierverlauf

Nick Kyrgios musste sich deutlich mehr strecken, um die vierte Runde zu erreichen als sein Schottischer Kontrahent. Bereits in der ersten Runde gegen Radek Stepanek musste er nach komfortabler Führung noch in die Verlängerung, um dann doch in vier Sätzen eine Runde weiter zu kommen. Im zweiten Match lieferte er sich ein echtes Spektakel gegen Dustin Brown. In einem äußerst schnellen und kurzweiligen Fünfsatzmatch drehte Kyrgios einen 1:2-Satzrückstand. Gegen den Spanier Feliciano Lopez musste der Australier im zweiten Durchgang zum dritten Mal im Turnierverlauf in den Tiebreak – und velor zum dritten Mal. Es sollte seine einzige Blöße in diesem Match bleiben. Mit einem am Ende doch ungefährdeten 6:3, 6:7, 6:3, 6:4 erspielte sich Kyrgios das Duell mit Murray. Der Schotte hatte keine Probleme mit seinen ersten drei Aufgaben. Gegen Landsmann Liam Broady, Yen Hsun Lu, mit 24 Challenger-Titeln Rekordhalter in der „zweiten-Liga“ und mit einer Rasenbilanz von 16-1 in das Spiel gegangen, und John Millman gab der Wimbledon-Sieger von 2013 nicht einen Satz ab.

Wimbledon-Bilanz

Seit 2008 stand Murray immer mindestens im Viertelfinale. Highlight natürlich sein Sieg vor drei Jahren, als er Novak Djokovic im Finale glatt in drei Sätzen schlug und sich seinen zweiten Major-Titel sicherte.

Andy Murray nach seinem Wimbledon-Erfolg 2013.

Andy Murray nach seinem Wimbledon-Erfolg 2013.

2015 scheiterte er im Halbfinale in drei Sätzen an Roger Federer. In diesem Jahr wäre ein Duell gegen den Schweizer erst im Finale möglich. Ein Szenario, das nach dem Aus von Novak Djokovic gegen Sam Querrey durchaus denkbar erscheint. Für Kyrgios ist es erst die dritte Teilnahme am bedeutendsten Turnier der Welt. Gleich bei seiner Premiere stürmte der Australier bis ins Viertelfinale, besiegte unter anderem Richard Gasquet und Rafael Nadal, was Andy Murray bei drei Versuchen im Wimbledon noch nie gelungen ist. Kyrgios verlor vor zwei Jahren erst gegen den Kanadier Milos Raonic, dem er übrigens auch in diesem Jahr in der ersten Runde des Vorbereitungsturniers in Queen’s unterlag. Im vergangenen Jahr revanchierte sich Kyrgios gegen Raonic, zog anschließend im Achtelfinale gegen Richard Gasquet den Kürzeren.

Die Prognose

Murray gegen Kyrgios: Definitiv eine Kracher-Partie! Der Schotte hat durch die Niederlage von Novak Djokovic noch einmal Aufwind bekommen, er will sich unbedingt seinen zweiten Wimbledon-Titel holen. Murray wird Nick Kyrgios in vier Sätzen besiegen und zum neunten Mal in Folge ins Viertelfinale von Wimbledon einziehen. Unser Tipp: 6:4, 7:5, 3:6, 6:4 für den Weltranglistenzweiten.

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