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Match des Tages am Sonntag: Djokovic vs. Wawrinka

Auch zu den US Open picken wir uns täglich ein Match heraus, das wir genauer unter die Lupe nehmen. Am heutigen Sonntag betrachten wir das Herrenfinale zwischen Stan Wawrinka und Novak Djokovic näher, das ab 22 Uhr deutscher Zeit im Arthur Ashe Stadium ausgetragen wird.

Vorbereitung:

Wawrinka nahm nicht an den Olympischen Spielen in Rio teil, spielte vor den US Open und nach Wimbledon nur die Events in Toronto, wo er ins Halbfinale kam (und an seinem heutigen Gegner scheiterte) und in Cincinnati. Dort verabschiedete er sich schon in Runde drei.

Djokovic flog in Rio überraschend in Runde eins gegen Juan Martin del Potro raus. Zuvor siegte der 29-Jährige beim Rogers Cup in Toronto. Auf weitere Vorbereitungsturniere auf die US Open verzichtete er.

Direkter Vergleich Djokovic vs. Wawrinka:

Mittlerweile 21-mal (!) duellierten sich die beiden schon. Die Bilanz ist aus Sicht von „Stan the Man“, der aktuell die Nummer drei der Welt ist, eher ernüchternd. Lediglich viermal konnte er den Weltranglistenersten besiegen. Das erste Aufeinandertreffen auf der Tour gab es bereits 2006 in Umag. Djokovic gewann bisher 66 Titel, Wawrinka 14. In diesem Jahre lautet die Statistik der Turniersiege 7:3 zu Gunsten des gebürtigen Belgraders.

US Open-Bilanz:

Wawrinkas bestes Abschneiden waren die beiden Halbfinals 2015 und 2013. Beim ersten Mal scheiterte er an Novak Djokovic und im letzten Jahr an Roger Federer. Nun hat er die nächste Chance, den erstmaligen Schritt ins Endspiel zu machen.  Sind alle guten Dinge drei? Fernando Verdasco, Allesandro Giannessi, Daniel Evans, Ilya Marchenko, Juan Martin del Potro und Kei Nishikori hießen die bisherigen Gegner des 31-jährigen Schweizers.

Djokovic gewann bislang zweimal in New York und ist aktueller Titelverteidiger. Insgesamt ist es seine elfte Teilnahme in Flushing Meadows. Auf seinem Weg ins Finale räumte Djokovic folgende Spieler aus dem Weg: Jerzy Janowicz, Jiri Vesely (ohne Spiel), Mikhail Youzhny (Aufgabe des Russen in Satz eins), Kyle Edmund, Jo-Wilfried Tsonga (Aufgabe Tsonga nach Satz zwei) und Gael Monfils.

Prognose:

Wohl noch nie ist ein Spieler mit so wenig Aufwand in ein Finale eingezogen, wie Novak Djokovic. Das kam dem zu Beginn des Turniers noch nicht fitten Serbe zu Gute, er konnte Kräfte sparen. Auf der anderen Seite weiß Wawrinka, wie man Djokovic in einem großen Finale schlägt (siehe French Open 2015). Diesmal reicht es für den Schweizer allerdings nicht. Unser Tipp: Djokovic siegt in vier Sätzen.

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