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Match des Tages: Kerber vs. Witthöft

Täglich präsentieren wir Ihnen im Verlauf der Australian Open das Match des Tages. Heute die deutsche Begegnung zwischen Titelverteidigerin Angelique Kerber und Carina Witthöft.



Bei ihrer Auftaktpartie besiegte Angelique Kerber die Ukrainerin Lesia Tsurenko in drei Sätzen. Jetzt kommt es zum Duell der Deutschen – als zweites Match nach ein Uhr nachts deutscher Zeit in der Rod Laver-Arena. Ihre nächste Gegnerin, die Hamburgerin Carina Witthöft, nahm die Auftakthürde etwas entspannter. Sie besiegte Eri Hozumi aus Japan in zwei engen Sätzen.

Der Druck liegt in jeder Partie bei Kerber

Kerber vs. Witthöft

Im letzten Jahr konnte Angie Kerber zum ersten Mal die Australian Open gewinnen.

Angelique Kerber ist die Nummer ein der Weltrangliste. Die Augen sind immer auf sie gerichtet, alle erwarten von ihr nicht weniger als eine erfolgreiche Titelverteidigung oder zumindest den Einzug ins Finale. Carina Witthöft sieht darin ihre Chance. Vor dem Duell sagte sie: „Man muss gegen Angie das Spiel diktieren. Ich werde aggressiv spielen, zusehen, dass ich das Geschehen in die Hand nehme und das Spiel mache.“ Carina Witthöft selbst verspürt keinen Druck und geht locker in die Partie gegen Kerber. Sie ist sogar der Meinung, gegen die Favoritin den Schlüssel zum Erfolg gefunden zu haben. „Ich habe ihre Spiele dieses Jahr gesehen. Da kann man sehr viel rausnehmen. Man sieht ja, mit was für Schlägen sie ­Probleme hat.“

Im direkten Vergleich zieht Witthöft den Kürzeren

Nicht nur vom Ranking her gilt die Kielerin als klare Favoritin. Zweimal trafen Angelique Kerber und die 89. der Weltrangliste, Carina Witthöft, bisher aufeinander. Beide Male beim Grand Slam in Wimbledon. 2015 kassierte Witthöft eine „Brille“ – 0:6, 0:6. Im vergangenen Jahr siegte Kerber mit 7:6 und 6:1.

Für Kerber ist das Ziel klar – Titelverteidigung

Kerber vs. Witthöft

Carina Witthöft geht selbstbewusst in das Match gegen Angelique Kerber.

Im letzten Jahr holte Angelique Kerber die Siegertrophäe von Melbourne, den Daphne Akhurst Memorial Cup. Das war ihr Startschuss hin zur Nummer eins der Welt. Im Finale bezwang sie die damalige Weltranglistenerste, Serena Williams. Die Bilanz von Carina Witthöft ist bei den Australian Open dagegen noch ausbaufähig. Vor zwei Jahren schaffte sie es in die Runde der letzten 32, verlor aber gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu.

Unsere Prognose: Angelique Kerber hatte zu Turnierbeginn gegen Tsurenko leichte Probleme. Dies scheint bei der Kielerin standesgemäß zu sein, erinnert man sich zurück an letztes Jahr, als sie in der ersten Runde sogar einen Matchball gegen die Japanerin Misaki Doi abwehren musste. Angie wird sich wie im letzten Jahr ins Turnier spielen und von Match zu Match bessere Leistungen zeigen – auch wenn Carina Witthöft viel Selbstvertrauen hat und davon überzeugt ist, Angelique Kerber schlagen zu können. Wir sehen die Hamburgerin nicht auf Augenhöhe mit der Turnierfavoritin und sagen einen Sieg in zwei Sätzen für Kerber voraus – 6:4, 6:2 für die Nummer 1!

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